Pasing Arcaden gefährden weiterhin den Schulweg zum MPG

Der Radweg an der Offenbachstraße wird täglich von ca. 600 Schülern genutzt, teilweise mehrmals am Tag. Seit der Eröffnung im Jahr 2011 gefährden dort die Pasing Arcaden Schüler und Pasinger Bürger. In der Anlieferzone an der Offenbachstraße blockieren Laster die Geh- und Radwege, rangieren rückwärts ohne Einweiser, Schwerlaster werden im öffentlichen Straßenraum entladen. Schreiben von Eltern an die Arcaden bleiben seit Jahren unbeantwortet, ein angekündigtes Maßnahmenpaket wurde nur äußerst bruchstückhaft und ohne nachhaltigen Erfolg umgesetzt.

Was sagen ALDI und andere Lieferanten?

ALDI, einer der größten Mieter der Pasing Arcaden, schreibt: „…ärgert und beschäftigt uns der leichtfertige Umgang des Betreibers mit der mangelhaften Anliefersituation bereits seit Eröffnung….“

Ein Dienstleister der Arcaden pflichtet bei: „Dies ist den unterdimensionierten Platzverhältnissen vor Ort geschuldet. Damit ist keiner glücklich aber leider nicht zu ändern, da dies so geplant und vor allem genehmigt wurde.“

Könnte die Polizei helfen?

Die anhaltenden Missstände werden auch von der Polizei in Pasing bestätigt. Zitat: „Die Einfahrt kann starken Anlieferverkehr nicht aufnehmen.“ Bislang gilt die StVO an den Arcaden nur optional. Es besteht aber eine gewisse Hoffnung, dass sich dies in Zukunft ändern könnte. So meldete die Pasinger Polizei, dass z.B. die Autovermietung Sixt wegen Parkverstößen an der NUP 600-mal beanstandet wurde. Ein solcher Druck würde die Situation für den Schulweg Offenbachstraße auch verbessern. Zudem könnten Poller zwischen Radweg und Straße verhindern, dass Lkws auf den Radweg fahren.

Wer plant und genehmigt so etwas?

Wie konnte es zu einer solchen Fehlplanung kommen und warum hat die Stadt München dies so genehmigt? Eine Antwort findet sich in Planungsunterlagen. Eine Lieferzufahrt an der NUP hätte „…die Verkaufsfläche im Erdgeschoss erheblich eingeschränkt…“. Deutlicher kann es nicht ausgedrückt werden: wegen höherer Mieteinnahmen wird die Gefährdung von Schülern und Bürgern in  Kauf genommen.

Nach vier Jahren wird es endlich Zeit, dass Betreiber und Behörden effektiv handeln und die Missstände beseitigen.

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Schulweg Offenbachstraße – Baustelle Refugio Pasing / Bouwfonds

Seit einigen Wochen gibt es am Schulweg an der Offenbachstraße die neue Baustelle „Refugio Pasing“ der Firma Bouwfonds. Auch hier gab und gibt es wieder gravierende Gefährdungen der Schüler auf ihrem Schulweg.

Wildes Parken von Schwerlastern, ungesichertes Abladen schwebender Lasten über dem Rad- und Gehweg und Rückwärtsfahren von Lkws ohne Einweisung sind nur einige Beispiele. Nachdem Passanten von Fahrern bedroht wurden, haben wir den Bauträger Bouwfonds, die Baufirmen Probat und Peri und die Polizei eingeschaltet.

Resultat: Die Anfahrt darf in Zukunft nur über die Gottfried-Keller-Straße erfolgen. Die Entladung über die Offenbachstraße ist somit ab sofort nicht mehr erlaubt. Die Fahrzeuge dürfen lediglich über die Offenbachstraße über die Rampe auf die Baustelle zufahren. Die Polizei wird der Baustelle besondere Aufmerksamkeit widmen.

Erforderlich wäre zusätzlich, die Zufahrt nur von Süden (d.h. über die NUP, Landsberger- und Offenbachstraße) zu organisieren. Dadurch würde das gefährliche Rechtsabbiegen von Schwerlastern unterbunden, durch das allein in diesem Jahr schon drei Radfahrer in München ums Leben kamen. Auch der Todesfall 2008 an der Baustelle der Pasing Arcaden sollte Warnung genug sein, um das KVR zum Handeln zu bewegen.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Kindern, dass sie besonders vorsichtig und vorausschauend fahren.

Freie Fahrt für freie Schüler

6.12.2013: Bouwfonds Refugio Pasing: Radweg blockiert, chaotische Absicherung

Baustelle Bouwfonds Refugio Pasing

Seit 2008 wurde praktisch jede Baustelle am Schulweg an der Offenbachstraße ungenügend oder gar nicht abgesichert, teilweise mit erheblicher Gefährdung der radelnden Schüler. Leider pflegte die Firma Bouwfonds diese Tradition auch bei der neuen Baustelle „Refugio Pasing“.

Ein Stromkasten wurde vollkommen ungesichert mitten auf den Radweg gestellt. Nach Protesten von Eltern und dem Elternbeirat hat die Polizei auf eine Sicherung durch Schilder hingewirkt. Herzlichen Dank dafür!

Nach kurzer Zeit standen diese Schilder auch wieder windschief in der Landschaft bzw. lagen wochenlang im Dreck. Nach weiteren Bitten wurde der Stromkasten jetzt während der Weihnachtsferien entfernt. Danke!

Sehr fragwürdig bleibt die Rolle des KVR (Kreisverwaltungsreferat) der Stadt München. Die Behörde, die sonst mit hoheitlicher Strenge auch kleinste Details regelt, verletzt ihre Sicherungspflichten auf dem Schulweg in Pasing regelmäßig und an fast jeder neuen Baustelle. Emails zu dieser Baustelle wurden vom KVR nicht beantwortet.

22.11.2013: Refugio Pasing Bouwfonds Baustelle

Bouwfonds Refugio Pasing: Sechs Schwerlaster blockieren Schulweg

Im Dezember stand mehrmals eine ganze Reihe von Schwerlastern auf dem Radweg, auch dies wurde nach Anrufen von Eltern von der Polizei geahndet.

Bitte melden Sie sich beim Elternbeirat, wenn Sie Gefährdungen bemerken.

Schulweg – Probleme mit Firmen und Personalmangel bei der Polizei

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Alle Aufnahmen in den letzten Tagen und alle im Halteverbot, teilweise mit Behinderung und Gefährdung

Gemeinsames Vorgehen der Elternbeiräte

Gemeinsam mit den Elternbeiräten der anderen drei Pasinger Gymnasien und mit Unterstützung durch mehrere Grundschulen, haben wir erneut das Anliegen der Schul- und Radwegsicherheit bei einer Sitzung des Bezirksausschusses vorgebracht. Anwesend waren BA-Mitglieder, Vertreter der Stadt München und verschiedener Firmen, sowie die Polizei.

Unfälle und Gefährdungen

Erst am 29.7.2013 wurde ein Radfahrer in Pasing von einem Baufahrzeug lebensgefährlich verletzt. Am 1.8. wurde ein Radfahrer in der Offenbachstraße von einem abbiegenden Kleinlaster erfasst. In den letzten Wochen ereigneten sich drei weitere schwere Unfälle zwischen Radfahrern und Lkws im Münchner Westen. Seit 2008 gab es allein an der Offenbachstraße einen tödlichen Unfall, mehrere verletzte Radfahrer, Beinahe-Unfälle und regelmäßig schwere Behinderungen und Gefährdungen durch zugeparkte Radwege und Baumaßnahmen Mehr von diesem Beitrag lesen

Tempo 30 in der Offenbachstraße – Bericht des BR und Anträge der Elternbeiräte

Erst letzte Woche wurde auf der Pasinger Bürgerversammlung angekündigt, dass in der Offenbach- und Meyerbeerstraße in Zukunft Tempo 30 gilt. Der große Einsatz der IGOM (Interessengemeinschaft Offenbach-, Meyerbeerstraße) hat endlich Erfolg. Die Strecke ist der Schulweg für täglich ca. 600 Schüler zu den Pasinger Gymnasien, auch für unsere Kinder verbessert sich die Sicherheit. Der BR berichtete:

Die Situation an den Arcaden ist immer noch schlecht, wir kämpfen weiter. Auf der Bürgerversammlung habe ich drei gemeinsame Anträge der Pasinger Gymnasien eingebracht, alle wurden von den Pasingern angenommen (>>>Antrag Schulweg Bürgerversammlung Pasing 2012)

 Beteiligen Sie sich, melden Sie sich bei den zuständigen Behörden und dem Bezirksausschuss. E-Mailadressen und Telefonnummern unter: https://ebmpg.wordpress.com/schulwegsicherheit/

Helmut Costa

Schulwegsicherheit – gemeinsames Vorgehen der Pasinger Gymnasien

Zusammen mit dem Elternbeirat des Elsa-Brändström-Gymnasium und der Bürgerinitiative IGOM haben wir beim Bezirksaussschuß einen Antrag mit detaillierten Planungsunterlagen eingereicht. Nach mehreren Presseberichten über die Aktivitäten des EB wegen der Situation an der Liefereinfahrt, haben die Pasing Arcaden haben jetzt Vorschläge zu einer Verbesserung der Situation erarbeitet. Diese Vorschläge liegen jetzt bei der Stadt München.
>>>Pasinger Anzeiger 14.3.2012

Ob die Stadt München diesen Vorschlägen zustimmt, steht allerdings in den Sternen. Auf jeden Fall dauert die Realisierung weitere Monate. Bis dahin fordern wir zumindest die permanente Anwesenheit eines Einweisers.

Am 22. März werden wir auf der Pasinger Bürgerversammlung weitere Anträge vorlegen. Hierzu haben wird uns mit den Elternbeiräten des Elsa-Brändström-, des Bert-Brecht- und des Karlsgymnasiums eng abgestimmt. Eigentlich geht es nur um die Umsetzung von Selbstverständlichkeiten bzw. gesetzlichen Vorgaben. Die Trägheit der Pasing Arcaden und der Behörden ist erschreckend, ein Jahr nach der Eröffnung hat sich praktisch nichts geändert. Die Pasinger Polizei ist der Meinung, an den Arcaden herrsche eine „übersichtliche Situation“ und es gebe allenfalls Behinderungen, aber keine Gefährdungen. Dieser Einschätzung stehen zahlreiche dokumentierte Fälle von eindeutigen Gefährdungen entgegen.

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SZ-Bericht über Gefährdung an den Pasing Arcaden

Am 17.1.2012 erschien in der Süddeutschen Zeitung ein großer Artikel über die Gefährdung auf dem Schulweg an den Pasing Arcaden:

>>> Artikel:  SZ 17.1.2012 Offenbachstr

 
 

11.1.2012: Pasing Arcaden: Lkw rangiert rückwärts im Sichtschatten eines anderen auf dem Radweg

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

11.1.2012: Pasing Arcaden, Liefereinfahrt

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

11.1.2012: Wildes Rangieren an den Pasing Arcaden vor Polizeifahrzeug

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

11.1.2012: Pasing Arcaden, Parken auf dem Fußweg, Entladen auf dem Radweg

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Polizei meint dazu, es handele sich nicht um eine Gefährdungssituation, sondern nur um eine Behinderung.
 
 

Karte mit Unfällen und Gefährdungen:

Für weitere Informationen auf die Fähnchen klicken.