Doch wieder G9?

Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V. LEV hat Handreichung des Bayerischen Kultusministeriums zum neuen G9 auf zwei Seiten zusammengefasst.

Dieses Dokument möchten wir Ihnen gerne zukommen lassen. Durch einen Klick auf das Bild unten wird das Schreiben in einem neuen Fenster geöffnet.

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Pressemitteilung LEV zur Ausrichtung der Gymnasien

Liebe Leserinnen und Leser,

die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V. (LEV) hat zwischen dem 21. Dezember 2016 und dem 17. Januar 2017 eine groß angelegte Befragung ihrer Mitglieder durchgeführt. Die Eltern waren aufgerufen, sich zwischen dem G9 und G8 sowie der vom Kultusministerium favorisierten Festlegung einzelner Gymnasien auf eine neunjährige Laufzeit mit dem bisher geltenden G8-Lehrplan zu entscheiden.
Über 32.000 gültige Stimmen wurden abgegeben.
In der vorliegenden Presseerklärung vom 18.01.2017 können Sie die Ergebnisse im Detail selbst nachlesen und interpretieren. Bitte dazu einfach nur auf das Bild unten klicken.
Fast 80% der Antwortenden haben sich für das G9 als künftige Form der bayerischen Gymnasien ausgesprochen!

 

Umfrage LEV

In die USA oder nach Kanada?

Infoabend-Special am 01.12.2016 ab 18 Uhr im Jugendinformationszentrum JIZ für junge Leute und deren Eltern, die in Kanada oder den USA aktiv werden wollen. Fachleute des Amerikahauses geben Infos und Tipps von A wie „Au Pair“ bis W wie „work & travel“ in Nordamerika. Aber das JIZ informiert an diesem Abend auch über alle Programme weltweit, wie immer unabhängig und neutral!

Der Eintritt ist frei – keine Anmeldung nötig!

Bereits während der Schulzeit und besonders nach dem geschafften Schulabschluss zieht es viele ins ferne Ausland, je weiter, desto besser. Amerikahaus und JIZ  präsentieren Infos und Tipps zu Programmen, die das Fernweh lindern: High School, Au Pair, Summer Sessions, Work & Travel, Freiwilligendienste und mehr.

  • Was darf man sich unter diesen Programmen vorstellen?
  • Wie organisiert man den Aufenthalt?
  • Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Nach einer einführenden Präsentation zu allen Programmen stehen die Fachleute des Amerikahaus München und des  JIZ  Rede und Antwort zu allen Fragen! Amerikahaus und JIZ vermitteln nicht ins Ausland, sondern informieren und beraten junge Leute unabhängig und neutral auf Ihrem Weg ins Ausland.

Wann? Donnerstag, 01. Dezember 2016 um 18 Uhr im JIZ (Sendlinger Straße 7 – im Innenhof)

Kinderarbeit – ein Tabu?

Kinderarbeit – ein Tabu?
Zwischen gewerkschaftlicher Selbstbestimmung und ausbeuterischer Sklaverei

Kinderarbeit verbieten? Auf den ersten Blick erscheint die Antwort klar: Ja! Doch das Thema muss differenziert betrachtet werden. Zwei Experten zum Thema Kinderarbeit werden am 30.11.2016 im JIZ ihre Sicht und ihre Erfahrungen aus Lateinamerika und Indien in Dialog bringen und zur Diskussion stellen. Diese Veranstaltung im Jugendinformationszentrum JIZ wird gemeinsam mit dem Nord Süd Forum München e.V. durchgeführt. Der Eintritt ist frei – keine Anmeldung nötig!

  • Wo verläuft die Grenze zwischen Arbeit von Kindern und ausbeuterischer Kinderarbeit?
  • Wie stellt sich die Lebensrealität arbeitender Kindern in Ländern Mittel- und Südamerikas und in Indien dar, wo liegen die Unterschiede?
  • UND: Was hat das Alles mit uns und unserem Konsumverhalten zu tun?

Wann? Mittwoch, 30. November 2016 (19:00 Uhr) im JIZ (Sendlinger Straße 7 – im Innenhof)

Referenten/Diskussionspartner: Georg Wimmer (Plattform Menschenrechte, Salzburg) und Benjamin Pütter (Die Sternsinger, Aachen; Xertifix e.V., Freiburg)

Die inklusive Schule

Die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See hat folgende E-Mail an den Elternbeirat des Max-Planck-Gymnasiums geschickt, in der zu einem Wochenendseminar geladen wird. Es geht um die Inklusion in der Schule.
Das Konzept der Inklusion will eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen.In der Schule geht es dabei oft gerade um die gemeinsame Unterrichtung von behinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schüler.

Unten finden Sie die Mail mit der Einladung.
Beim Klick auf das Bild erhalten Sie in einem separaten Fenster den Flyer zu der Veranstaltung.
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Mail der Georg-von-Vollmar-Akademie:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Georg-von-Vollmar-Akademie ist eine gemeinnützige Institution für politische Bildung in Bayern. Diese wird gefördert durch die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Bayerische Kultusministerium und die Bundeszentrale für politische Bildung.
Vom 30.September bis 02. Oktober 2016 veranstalten wir in Kochel am See (60 km südlich von München) ein Wochenendseminar zum Thema „Die inklusive Schule“ in Kooperation mit dem Netzwerk Inklusion Bayern e.V.
Die Teilnehmer lernen dabei Motive, Grundlagen und Konzepte inklusiver schulischer Bildung kennen und setzen sich mit Prinzipien und Formen eines inklusiven Unterrichts auseinander. Außerdem wird die Inklusionspolitik in Bayern und deren Entwicklung kritisch zusammen mit Herrn Prof. Dr. Hans Wocken, emeritierter Professor für Lernbehindertenpädagogik und Integrationspädagogik der Uni Hamburg und Christine Primbs vom Netzwerk Inklusion Bayern e.V. diskutiert.

Die Teilnahmegebühr beträgt 85 Euro (inkl. Unterkunft und Verpflegung). SchülerInnen, Studierende, Auszubildende und Erwerbslose erhalten 50% Ermäßigung.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein! Anbei der Flyer sowie nachfolgend der Link zur Anmeldung und zu weiteren Informationen:

auf deutsch:
http://www.vollmar-akademie.de/bildungsangebote/detail/die+inklusive+schule/seminar/695.html

Falls Sie weitere Interessenten kennen, würden wir uns freuen, wenn Sie Werbung für dieses Seminar machen könnten. Vielen Dank im voraus für Ihre Unterstützung!

Viele Grüße aus Kochel

Anna Lehrer
Bildungsmanagement
Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
Schloss Aspenstein
82431 Kochel am See
Tel.: 08851 – 780
Fax.: 08851 – 7823
E-mail: anna.lehrer@vollmar-akademie.de
www.vollmar-akademie.de

Die inklusive Schule

Die späte Antwort des Ministeriums zur schulpsychologischen Betreuung

Am 13.03.2016 schrieb der Vorsitzende des Elternbeirats an das Bayerische Stattsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Dabei ging es um die teils dramatischen Zustände am Max-Planck-Gymnasium, was die Versorgung mit Lehrkräften in bestimmten Fächern angeht, aber auch um das Fehlen der schulpsychologischen Betreuung. Wir berichteten davon hier im Blog (siehe Beitrag vom 31.03.2016).

Es dauerte bis zum 19. August, also etwas mehr als 5 Monate, bis der Elternbeirat die unten stehende Mail erhalten hat.

Wir überlassen es Ihnen, den Gehalt der Mail und das Verständnis der Politiker für die Probleme an den Schulen zu bewerten. Wenn man dann noch die lange Zeit bedenkt, die man sich dort nimmt, um so eine Mail zu verfassen ….

 

Antwortmail des Staatssekretärs des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Herrn Georag Eisenreich vom 19.08.2016 auf das Schreiben des Elternbeiratsvorsitzenden:

 

Az. V.2-BO5210.0.Mü14.0188/2/2
St B Nr. 150

Herrn Manfred Müller
Vorsitzender des Elternbeirats des
Max-Planck-Gymnasiums München

Unterrichtsversorgung am Max-Planck-Gymnasium München

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie die Unterrichtsversorgung am Max-Planck-Gymnasium thematisieren. Im Lichte der zum neuen Schuljahr vorgesehenen personellen Veränderungen kann ich Ihnen zu Ihren Ausführungen folgende Informationen übermitteln:

1. Schulpsychologische Betreuung
Für jedes staatliche Gymnasium in Bayern ist ein Schulpsychologe zuständig. Nach aktueller Regelung erhält eine Lehrkraft für die schulpsychologische Betreuung eines Gymnasiums im Regelfall vier Anrechnungsstunden. Sofern eine Schule noch nicht oder vorübergehend nicht über einen eigenen Schulpsychologen verfügt, wird die Schule vom Schulpsychologen einer benachbarten Schule mitbetreut. Im Fall des Max-Planck-Gymnasiums wurde die Betreuung durch die Staatliche Schulberatungsstelle München übernommen, sodass die Schule weiterhin durch schulpsychologische Beratung unterstützt werden konnte. Wenn eine Schule durch die benachbarte Schule mitbetreut wird, erhält der betroffene Schulpsychologe im Regelfall acht Anrechnungsstunden.
Eine Anrechnungsstunde entspricht etwas über 100 Minuten Beratungszeit. Demnach entsprechen z. B. vier bzw. acht Anrechnungsstunden einem tatsächlichen wöchentlichen Umfang von ca. 6,66 bzw. ca. 13,33 Zeitstunden für die Beratungstätigkeit.

Beim Ausbau der schulpsychologischen Beratung wurde im Sinne einer ortsnahen Beratung stärker auf den Zuwachs an Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in Verbindung mit einem gleichzeitigen Zuwachs an Anrechnungsstunden gesetzt. Im Zeitraum vom Schuljahr 2008/2009 bis 2014/2015 ist die Anzahl der Schulpsychologen an staatlichen Gymnasien um ca. 62 % von 186 auf 302 angestiegen, die Anzahl der Anrechnungsstunden erhöhte sich um ca. 32 % von 1071 auf 1416.

Zusätzlich stellt das Staatsministerium Anrechnungsstunden für themenorientierte Beratung, z. B. bezüglich Inklusion, Krisenintervention und Lehrergesundheit zur Verfügung. So wird z. B. seit dem Schuljahr 2015/2016 eine weitere Anrechnungsstunde für diejenigen Schulpsychologen gewährt, die im Rahmen der Inklusionsberatung im Bereich Autismus-Spektrum-Störung und sozial-emotionale Entwicklung zusätzlichen Einsatz erbringen. Diese Schulpsychologen haben eine Fortbildungssequenz zur genannten Thematik an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (ALP) durchlaufen.

Dies zeigt, dass für das Staatsministerium die schulpsychologische Beratung und Betreuung eine hohe Bedeutung hat. Zum neuen Schuljahr wurde dem Max-Planck-Gymnasium als Vertretung der Lehrkraft in Elternzeit eine Studienreferendarin in der Fächerkombination Englisch und Schulpsychologie zugewiesen, sodass eine Versorgung vor Ort sichergestellt ist.

2. Wirtschaft und Recht
Im Fach Wirtschaft und Recht benötigt das Max-Planck-Gymnasium derzeit zur Abdeckung des Pflichtunterrichts insgesamt 30 Lehrerwochenstunden. Die Schule verfügte in diesem Fach über eine Stammlehrkraft, eine Studienreferendarin im Zweigschuleinsatz sowie fünf Studienreferendare im dritten Ausbildungsabschnitt. Mit dieser Personalausstattung war die Einrichtung des erforderlichen Pflichtunterrichts vollumfänglich möglich. Gleichwohl war es auch das Ziel des Staatsministeriums, dem Max-Planck-Gymnasium zur Stärkung der Fachschaft des Faches Wirtschaft und Recht zum neuen Schuljahr eine zweite Stammlehrkraft mit Fakultas Wirtschaft und Recht zuzuweisen. Ich freue mich, dass dies verwirklicht werden konnte.

3. Informatik
Die Unterrichtsversorgung im Fach Informatik konnte bereits zum Halbjahreswechsel im Februar 2016 durch die Zuweisung einer zusätzlichen Studienreferendarin verbessert werden. Die Schule verfügt zum neuen Schuljahr über drei Stammlehrkräfte mit Fakultas Informatik sowie einen Studienreferendar im Zweigschuleinsatz. Nach Auskunft der Schulleitung des Max-Planck-Gymnasiums kann der Informatikunterricht gemäß Stundentafel durchgeführt werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen damit zeigen konnte, dass Ihren Anliegen nach Möglichkeit Rechnung getragen wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Eisenreich
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Georg Eisenreich
Staatssekretär

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus,
Wissenschaft und Kunst
Salvatorstr. 2
80333 München
Tel.: 089/2186-2539 / Fax: -2808
E-Mail: georg.eisenreich@stmbw.bayern.de

Familien mit Handicap

Am 10.06.2016 findet zum zweiten Mal von 11 bis 17 Uhr die Infobörse für Familien mit Handicap im Alten Rathaus München am Marienplatz statt.

Alle Familien aus München und Umgebung sind eingeladen, sich an über 60 Messeständen über die vielfältigen Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung zu informieren und beraten zu lassen.

  • Wollen Sie sich beraten lassen oder suchen Sie Kontakt zu Gleichgesinnten oder Fachleuten?
  • Möchten Sie sich über aktuelle Entwicklungen und inklusive Projekte informieren?
  • Interessieren Sie sich für Freizeit- und Ferienangebote für die ganze Familie und möchten einmal eine mobile Kletterscheibe ausprobieren?
  • Wie wäre es mit einer inklusiven Altstadtführung mit interessanten Geschichten aus München und das alles in Leichter Sprache?

Während der Infobörse wird vor Ort eine kostenfreie Kinderbetreuung angeboten, der Eintritt zur Börse ist ebenfalls frei. Für einen barrierefreien Zutritt wenden Sie sich bitte an unseren Servicepoint im Erdgeschoss des Alten Rathaus.

Die Infobörse wird von der Fachstelle Familie des Stadtjugendamts in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat, dem Referat für Bildung und Sport, dem Referat für Gesundheit und Umwelt, den Münchner Wohlfahrtsverbänden und dem Bezirk Oberbayern durchgeführt.

Programm

Reden und machen Sie mit!

12 Uhr: Begrüßung durch Herrn Christian Müller, Stadtrat, in Vertretung des Oberbürgermeisters

16 Uhr: Inklusives Kindertanzen – Tanzvorführung Kim’s Kindertanz

Ganztägig
Kurzinterviews mit Menschen vor Ort, Medienzentrum München des JFF
Cafe-Ecke: Imbiss und Getränke (kostenpflichtig), Cafe Plinganser

Hinweis: das Grußwort von Stadtrat Müller wird in Gebärdensprache übersetzt. Darüber hinaus steht während der gesamten Veranstaltung am Service- und Infostand im Erdgeschoß ein(e) Gebärdendolmetscher(in) zur Assistenz zur Verfügung.

Inklusive Stadtführungen in Leichter Sprache

13 Uhr und 15 Uhr: Altstadtrundgang „München leicht entdecken“, Münchner Bildungswerk e.V.
14 Uhr und 16 Uhr: „München sagenhaft“ – Altstadttour mit Geschichten und Legenden, STATTREISEN München e.V.