Kostenfreiheit des Schulwegs

Über die Geschäftsstelle der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V. (LEV) erreichte uns eine Mail, die wir hier gerne veröffentlichen wollen, weil wir die Ziele unterstützen. Es geht dabei um die Schulwegfreiheit und die Kosten für Schülertickets nach dem 10. Schuljahr.

Bitte überlegen Sie, ob Sie diese Aktion unterstützen wollen und sich gegebenenfalls an der Petition beteiligen.
Der Brief lautet:

Guten Tag,

mein Name ist Philip Hierhager und ich bin Schülersprecher des Karolinengymnasiums in Rosenheim.
Es läuft gerade eine Petition zum Thema vollkommene Kostenfreiheit des Schulwegs für Schüler.
Zur Zeit wird nur für einen kostenlosen Schulweg bis zur 10. Klasse gesorgt. Das ist meiner Ansicht nach nicht ausreichend und benachteiligt die Eltern und Schüler der gymnasialen Oberstufe. In manchen Fällen führt das zu einer jährlichen Mehrbelastung von bis zu € 1.500 !

Eine zweite Forderung der Kampagne „Tickets fuer alle“ beinhaltet die Verringerung der Preise einer Monatskarte für Jugendliche im ÖPNV (Öffentlicher PersonenNahVerkehr). Angedacht ist eine Obergrenze von € 15,00 im Monat.

Alle Jugendliche sollten so die Möglichkeit haben, kulturelle, sportliche und soziale Angebote zu nutzen. Der Weg dorthin über öffentlichen Verkehrsmittel muss für Jugendliche finanziell verkraftbar sein. Der Ausgleich in der Freizeit ist ein unabdingbarer Gegenpol zum hohen Lernaufwand während der Oberstufe.

Um unseren Wünschen mehr Gehör zu verschaffen, wende ich mich an Sie.
Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Kampagne unterstützen !

Genaue Informationen finden Sie hier:

http://ticketsfueralle.bayern

und hier:

https://www.openpetition.de/petition/online/die-vollkommene-kostenfreiheit-der-schulwege-aller-schuelerinnen-und-azubis-bayerns

Viele Grüße,

Philip Hierhager

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Schulwegsicherheit Offenbachstraße: Reaktion der Polizei

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund des tödlichen Unfalls im Bereich der Offenbachstraße am 22.12.2015 schrieb der Vorsitzende des Elternbeirats eine Mail an die zuständige Polizeiinspektion, da diese Unfallstelle für viele Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums und anderer Schulen einen Teil des Schulwegs darstellt und von einer erheblichen Gefahr für die Kinder auszugehen ist.

Im Nachgang veröffentlichen wir die Antwort des Verkehrssachbearbeiters der Polizeiinspektion 45. Das KVR als Verkehrsordnungsbehörde hat bisher leider noch nicht reagiert.
Die Bewertung der Mail möchten wir Ihnen selbst überlassen.

Der Inhalt der Mail der Polizei vom 12.01.2016:

Von: „Flaucher, Georg (PP-MUE)“ georg.flaucher@polizei.bayern.de“
Betreff: AW: Gefährdungslage Schulweg Offenbachstraße
Datum: 12. Januar 2016 14:09:45 MEZ
An: ‚Manfred Müller‘ mueller-sm4@t-online.de
Kopie: Bittner, Jürgen (PP-MUE) juergen.bittner02@polizei.bayern.de

Sehr geehrter Herr Müller,

wir kommen zurück auf Ihre E-Mail vom 03.01.2015 in der Sie, als Vorsitzender des Elternbeirates des Max-Planck-Gymnasiums, uns die Sorge der Eltern zum „Schulweg Offenbachstraße“ im Hinblick auf die Verkehrssicherheit aus Anlass des tödlichen Verkehrsunfalls vom 22.12.2015 antragen.

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fußgängern und Radfahrern mit tödlichem Ausgang nicht nur für die Offenbachstraße ein Problem darstellen, sondern sich analoge Verkehrsunfälle bedauerlicher Weise im gesamten Stadtgebiet immer wieder ereignen, u.a. auch dort oder gerade dort, wo Verkehrsteilnehmer es am wenigsten erwarten. Allein in unserem Inspektionsbereich haben sich in der Vergangenheit über den von Ihnen benannten Unfall hinaus, tragischer Weise zwei Verkehrsunfälle in verschiedenen Stadtvierteln mit einem beinahe identischen Ablauf ereignet. Deshalb sollten sich alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber die der Gruppe von Ungeschützten, also Fußgänger und Radfahrer im Besonderen und egal ob jung oder alt, darüber im Klaren sein, dass grundsätzlich dort, wo Schwerverkehr und ihre Art der Verkehrsteilnahme auf einander treffen, eine erhöhte Unfallgefahr besteht. Entsprechend sollten sich Fußgänger und Radfahrer im Interesse ihrer eigenen Gesundheit und ohne Rücksicht auf die Rechtslage vorausschauend verhalten. Hierzu ist aber neben unbedingten ordnungsgemäßen Verhalten auch das Wissen zu Verkehrsvorgängen, u.a. beispielsweise auch zum „Toten Winkel“ erforderlich.

Zur Förderung des „Miteinanders im Straßenverkehr“ hat das Polizeipräsidium München bereits 2014 die Filmreihe „Obacht gebn – sicher ans Ziel“ veröffentlicht. Interessierte Verkehrsteilnehmer können die Filmreihe über die Homepage bzw. den Account auf Facebook und Twitter des Polizeipräsdiums München oder direkt in „YouTube“ abrufen. In der 3. Folge mit dem Titel „Lieber sicher GEHEN…“ werden u.a. durch BR-Moderator Tobias Ranzinger die typischen Gefahren für Fußgänger aufgezeigt. In der 2. Folge mit dem Titel „Abbieger – Augenblick bitte!“ wurden wertvolle Tipps zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beim Abbiegen geliefert und in der ersten Folge mit dem Titel „Gscheid radln — aufeinander achten!“ wurden bedeutsame Ratschläge rund um den Radverkehr angesprochen.

Wir die Polizeiinspektion 45 bereiten das Thema im Rahmen unseres jährlich durchgeführten Präventionstages u.a. auch durch Vorführung der „Toten Winkel“ an einem Schwerlastfahrzeug des THW. Der Präventionstag wird zeitgerecht in der örtlichen Presse und durch Flyerausgabe/-auslage und Plakatanschläge in Geschäften bekannt gegeben. Unsere Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung bietet an Schulen Informationsveranstaltungen über den „Toten Winkel“ mit Demonstration desselben an. Kollege Bittner von dieser Dienststelle hat uns angeboten, sich mit dem Verkehrssicherheitsbeauftragten des Max-Planck-Gymnasiums zu einer Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.

Zum aktuellen Vorfall stehen wir, wie auch der Tagespresse entnommen werden kann, mit dem für die Verkehrssicherheit originär zuständigem Kreisverwaltungsreferat in engem Kontakt. Ihrer Bitte, um Weiterleitung an die Verkehrsbehörde im Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München, haben wir mit Email vom heutigen Tage entsprochen.

Mit freundlichen Grüßen

I.A.
Georg Flaucher
Polizeihauptkommissar
Verkehrssachbearbeiter
Polizeiinspektion 45
Institutstr. 1
81241 Pasing
Tel. 089/89683-117
Fax. 089/89683-128
pp-mue.muenchen.pi45@polizei.bayern.de
georg.flaucher@polizei.bayern.de

Schulwegsicherheit: Tödlicher Unfall in der Offenbachstraße

Leider ist das Thema Schulwegsicherheit im Zusammenhang mit den Baustellen in der Offenbachstraße immer noch aktuell.
Nachdem 2008 eine Frau, die auch im Elternbeirat unserer Schule war, von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt wurde, kam es kurz vor Weihnachten 2015 wieder zu einem tödlichen Unfall.
Dies war nach unseren Kenntnissen seit dem tragischen Vorfall von 2008 der 19. Unfall im Bereich der Baustellen in der Offenbachstraße
Zur Entschärfung der Situation gab es verschiedene Gespräche mit der Polizei, den Arcadenbetreibern und Bauunternehmen, doch wie es sich jetzt gezeigt hat, waren all die Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt.
Details zu der ganzen Situation können Sie hier im Blog unter dem Menüpunkt „Schwerpunkte“ im Unterpunkt „Schulweg Pasing“ abrufen.
Außerdem hat die Schulleitung aktuell ein Rundschreiben an alle Schüler und Eltern herausgegeben, in dem nochmals um erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Bereich gebeten wird.
Leider ist absehbar, dass die Baustellensituation in diesem Bereich noch länger andauern wird. Es bleibt zu hoffen, dass nun endlich die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden, um einen weiteren schweren Unfall im Zusammenhang mit diesen Baustellen zu verhindern.

Das Rundschreiben der Schule kann mit einem Klick auf das Bild unten nochmals aufgerufen werden.

Bereits am 03.01.2016 ging eine E-Mail des Elternbeiratsvorsitzenden Herrn Müller an die zuständige Polizeiinspektion. Hier soll erneut versucht werden, zum einen die Polizei dazu zu bewegen, die entsprechenden Verkehrssicherungsmaßnahmen zu ergreifen, zum anderen mit Kreisverwaltungsreferat, Baustellenbetreibern und den Vertretern der betroffenen Schulen in diesem Bereich eine entsprechende Lösung gefunden werden.

Der Text der Mail:

Sehr geehrter Herr Flaucher,

nach dem tödlichen Verkehrsunfall im Baustellenbereich der Offenbachstraße am 22.12.2015 herrscht unter den Eltern des Max-Planck-Gymnasiums eine erneut erhebliche Sorge um die Schulwegsicherheit ihrer Kinder. Als Elternbeiratsvorsitzender des Max-Planck-Gymnasium bitte ich, unbeschadet der Schuldfrage im tragisch aktuellen Fall, um Mitteilung, ob und welche Verkehrssicherungsmaßnahmen seitens ihrer Polizeidienststelle zur Vermeidung von weiteren Unfällen mit schwerwiegenden Folgen getroffen bzw. beabsichtigt sind.
Wir werden entsprechende Empfehlungen der Polizei umgehend an die Eltern des Max-Planck-Gymnasiums weiterleiten. Außerdem werden wir die Schulleitung bitten, die Schüler in geeigneter Weise auf die offenkundig erhöhten Gefährdungslagen in diesem Bereich hinzuweisen.

Ich rege außerdem an, dass unter Einbeziehung der im Bereich betroffenen Schulen, der Baustellenbetreiber sowie der Verantwortlichen für die ebenso gefahrträchtigen Lieferzufahrten zu den Pasing-Arcaden und dem Kreisverwaltungsreferat – insoweit bitte ich um Weiterleitung an die dort zuständigen Stellen – ein Gespräch stattfindet, in dem Maßnahmen besprochen werden, die die derzeit aus Sicht der Elternschaft unzumutbar hohe Gefährdungslage beseitigen können.

Die Schulleitung des Max-Planck-Gymnasiums erhält eine Abschrift dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Müller

Pasing Arcaden gefährden weiterhin den Schulweg zum MPG

Der Radweg an der Offenbachstraße wird täglich von ca. 600 Schülern genutzt, teilweise mehrmals am Tag. Seit der Eröffnung im Jahr 2011 gefährden dort die Pasing Arcaden Schüler und Pasinger Bürger. In der Anlieferzone an der Offenbachstraße blockieren Laster die Geh- und Radwege, rangieren rückwärts ohne Einweiser, Schwerlaster werden im öffentlichen Straßenraum entladen. Schreiben von Eltern an die Arcaden bleiben seit Jahren unbeantwortet, ein angekündigtes Maßnahmenpaket wurde nur äußerst bruchstückhaft und ohne nachhaltigen Erfolg umgesetzt.

Was sagen ALDI und andere Lieferanten?

ALDI, einer der größten Mieter der Pasing Arcaden, schreibt: „…ärgert und beschäftigt uns der leichtfertige Umgang des Betreibers mit der mangelhaften Anliefersituation bereits seit Eröffnung….“

Ein Dienstleister der Arcaden pflichtet bei: „Dies ist den unterdimensionierten Platzverhältnissen vor Ort geschuldet. Damit ist keiner glücklich aber leider nicht zu ändern, da dies so geplant und vor allem genehmigt wurde.“

Könnte die Polizei helfen?

Die anhaltenden Missstände werden auch von der Polizei in Pasing bestätigt. Zitat: „Die Einfahrt kann starken Anlieferverkehr nicht aufnehmen.“ Bislang gilt die StVO an den Arcaden nur optional. Es besteht aber eine gewisse Hoffnung, dass sich dies in Zukunft ändern könnte. So meldete die Pasinger Polizei, dass z.B. die Autovermietung Sixt wegen Parkverstößen an der NUP 600-mal beanstandet wurde. Ein solcher Druck würde die Situation für den Schulweg Offenbachstraße auch verbessern. Zudem könnten Poller zwischen Radweg und Straße verhindern, dass Lkws auf den Radweg fahren.

Wer plant und genehmigt so etwas?

Wie konnte es zu einer solchen Fehlplanung kommen und warum hat die Stadt München dies so genehmigt? Eine Antwort findet sich in Planungsunterlagen. Eine Lieferzufahrt an der NUP hätte „…die Verkaufsfläche im Erdgeschoss erheblich eingeschränkt…“. Deutlicher kann es nicht ausgedrückt werden: wegen höherer Mieteinnahmen wird die Gefährdung von Schülern und Bürgern in  Kauf genommen.

Nach vier Jahren wird es endlich Zeit, dass Betreiber und Behörden effektiv handeln und die Missstände beseitigen.

Lokführerstreik und Abitur 2015

LEV

Sehr geehrte Eltern, liebe Abiturienten!

Zur Zeit sind ja nicht nur Abiturprüfungen, es findet auch ein mehrtägiger Streik der Lokführer statt. Und nachdem einige Abiturienten normalerweise mit der Bahn in die Schule fahren, kann es da zu Problemen kommen.
Zur Information veröffentlicht der Elternbeirat daher ein Rundschreiben der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V., in dem aus einem Schreiben des Kultusministeriums an die Schulleiterinnen und Schulleiter zitiert wird.
Falls Sie davon betroffen sind, können Sie sich das Schreiben der LEV mit einem Klick auf das Bild unten anzeigen lassen.

Lokstreik und Abitur 2015

Schulweg Offenbachstraße – Baustelle Refugio Pasing / Bouwfonds

Seit einigen Wochen gibt es am Schulweg an der Offenbachstraße die neue Baustelle „Refugio Pasing“ der Firma Bouwfonds. Auch hier gab und gibt es wieder gravierende Gefährdungen der Schüler auf ihrem Schulweg.

Wildes Parken von Schwerlastern, ungesichertes Abladen schwebender Lasten über dem Rad- und Gehweg und Rückwärtsfahren von Lkws ohne Einweisung sind nur einige Beispiele. Nachdem Passanten von Fahrern bedroht wurden, haben wir den Bauträger Bouwfonds, die Baufirmen Probat und Peri und die Polizei eingeschaltet.

Resultat: Die Anfahrt darf in Zukunft nur über die Gottfried-Keller-Straße erfolgen. Die Entladung über die Offenbachstraße ist somit ab sofort nicht mehr erlaubt. Die Fahrzeuge dürfen lediglich über die Offenbachstraße über die Rampe auf die Baustelle zufahren. Die Polizei wird der Baustelle besondere Aufmerksamkeit widmen.

Erforderlich wäre zusätzlich, die Zufahrt nur von Süden (d.h. über die NUP, Landsberger- und Offenbachstraße) zu organisieren. Dadurch würde das gefährliche Rechtsabbiegen von Schwerlastern unterbunden, durch das allein in diesem Jahr schon drei Radfahrer in München ums Leben kamen. Auch der Todesfall 2008 an der Baustelle der Pasing Arcaden sollte Warnung genug sein, um das KVR zum Handeln zu bewegen.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Kindern, dass sie besonders vorsichtig und vorausschauend fahren.

Freie Fahrt für freie Schüler

6.12.2013: Bouwfonds Refugio Pasing: Radweg blockiert, chaotische Absicherung

Baustelle Bouwfonds Refugio Pasing

Seit 2008 wurde praktisch jede Baustelle am Schulweg an der Offenbachstraße ungenügend oder gar nicht abgesichert, teilweise mit erheblicher Gefährdung der radelnden Schüler. Leider pflegte die Firma Bouwfonds diese Tradition auch bei der neuen Baustelle „Refugio Pasing“.

Ein Stromkasten wurde vollkommen ungesichert mitten auf den Radweg gestellt. Nach Protesten von Eltern und dem Elternbeirat hat die Polizei auf eine Sicherung durch Schilder hingewirkt. Herzlichen Dank dafür!

Nach kurzer Zeit standen diese Schilder auch wieder windschief in der Landschaft bzw. lagen wochenlang im Dreck. Nach weiteren Bitten wurde der Stromkasten jetzt während der Weihnachtsferien entfernt. Danke!

Sehr fragwürdig bleibt die Rolle des KVR (Kreisverwaltungsreferat) der Stadt München. Die Behörde, die sonst mit hoheitlicher Strenge auch kleinste Details regelt, verletzt ihre Sicherungspflichten auf dem Schulweg in Pasing regelmäßig und an fast jeder neuen Baustelle. Emails zu dieser Baustelle wurden vom KVR nicht beantwortet.

22.11.2013: Refugio Pasing Bouwfonds Baustelle

Bouwfonds Refugio Pasing: Sechs Schwerlaster blockieren Schulweg

Im Dezember stand mehrmals eine ganze Reihe von Schwerlastern auf dem Radweg, auch dies wurde nach Anrufen von Eltern von der Polizei geahndet.

Bitte melden Sie sich beim Elternbeirat, wenn Sie Gefährdungen bemerken.