LEV Petition für Schulsozialpädagogen an Gymnasien

Die LEV ARGEn München und Oberbayern Südost haben eine Petition zur Schulsozialarbeit an Gymnasien ausgearbeitet und beim Bayerischen Landtag eingereicht (LEV: Landeselternvereinigung, ARGE: Arbeitsgemeinschaft gymnasiale Elternbeiräte).

An den bayerischen Gymnasien fehlt eine einheitliche Regelung zur Schulsozialarbeit. Gegenüber anderen Schulformen sind unsere Kinder somit absolut benachteiligt. Sie haben keinen Anspruch auf schnelle und unkomplizierte Hilfe durch Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen. Probleme wie Mobbing, Ausgrenzung, Vereinsamung, Essstörungen, Autoaggression, Depressionen oder ADHS können jedes Kind treffen. Deswegen muss eine schnelle, unkomplizierte Hilfe an der Schule auch für Kinder am Gymnasium sichergestellt werden!

Bislang werden die finanziellen Mittel für die Schulsozialarbeit an allen Gymnasien mühevoll „zusammengekratzt“, da es keine einheitliche Regelung in Bayern gibt. Schulsozialarbeit läuft an den Gymnasien auf absolutem Minimum, an manchen Schulen leider aus finanziellen Gründen auch überhaupt nicht. An einigen wenigen finanziell gutgestellten Gymnasien gibt es Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen mit einer Vollzeitstelle. Aber auch hier gibt es keine Planungssicherheit, da es keine offizielle Regelung dazu gibt. Bei finanziellen Engpässen oder Umstrukturierungen könnte somit jederzeit die Betreuung durch Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen gekürzt oder gestrichen werden.

 

Der Elternbeirat unterstützt diese Petition. Beim Schulfest am kommenden Mittwoch gibt es die Möglichkeit, sich beim Elternbeiratsstand in eine Unterschriftenliste einzutragen.

Falls Sie darüber hinaus Unterschriften sammeln wollen, finden Sie eine Unterschriftenliste hier. Ausgefüllte Unterschriftenlisten können an die LEV Geschäftsstelle geschickt werden:

Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V.
Ehrwalder Str. 8
81377 München

Alternativ gibt es hierzu auch eine Online-Petition.

 

Ergebnisse Umfrage zum Medienkonzept

Die Digitalisierung schreitet in unserer Gesellschaft stetig voran. Auch in den Schulen sollen zukünftig
verstärkt digitale Medien eingesetzt werden (z. B. PCs, Laptops, Tablets/iPads, Smartphones), damit die
Schüler lernen, eigenständig, kreativ und verantwortungsvoll mit der Digitalisierung umzugehen.

Wie alle bayerischen Gymnasien ist unsere Schule aufgefordert, bis zum Ende des Schuljahres 2018/2019
ein Konzept für die digitale Medienbildung zu erstellen. Ein Medienkonzept besteht aus drei Teilen, die aufeinander abgestimmt sind:

  • das Mediencurriculum, das festlegt, welche Medienkompetenzen in welchen Fächern in welchen
    Jahrgangsstufen vermittelt werden
  • die Fortbildungsplanung der Lehrer
  • die Ausstattungsplanung, die an den Sachaufwandsträger gegeben wird (Stadt München)

Wir als Elternbeirat dürfen bei der Entwicklung des Medienkonzepts mitwirken. Um dabei Ihre Interessen
vertreten zu können, haben wir in Zusammenarbeit mit der Schulleitung in den Jahrgangsstufen 5 – 8 eine Umfrage durchgeführt.

Die Ergebnisse sind in diesem Dokument zusammengestellt, einschließlich der Kommentare.

Vielen Dank an alle, die sich an dieser Umfrage beteiligt haben!

Die späte Antwort des Ministeriums zur schulpsychologischen Betreuung

Am 13.03.2016 schrieb der Vorsitzende des Elternbeirats an das Bayerische Stattsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Dabei ging es um die teils dramatischen Zustände am Max-Planck-Gymnasium, was die Versorgung mit Lehrkräften in bestimmten Fächern angeht, aber auch um das Fehlen der schulpsychologischen Betreuung. Wir berichteten davon hier im Blog (siehe Beitrag vom 31.03.2016).

Es dauerte bis zum 19. August, also etwas mehr als 5 Monate, bis der Elternbeirat die unten stehende Mail erhalten hat.

Wir überlassen es Ihnen, den Gehalt der Mail und das Verständnis der Politiker für die Probleme an den Schulen zu bewerten. Wenn man dann noch die lange Zeit bedenkt, die man sich dort nimmt, um so eine Mail zu verfassen ….

 

Antwortmail des Staatssekretärs des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Herrn Georag Eisenreich vom 19.08.2016 auf das Schreiben des Elternbeiratsvorsitzenden:

 

Az. V.2-BO5210.0.Mü14.0188/2/2
St B Nr. 150

Herrn Manfred Müller
Vorsitzender des Elternbeirats des
Max-Planck-Gymnasiums München

Unterrichtsversorgung am Max-Planck-Gymnasium München

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie die Unterrichtsversorgung am Max-Planck-Gymnasium thematisieren. Im Lichte der zum neuen Schuljahr vorgesehenen personellen Veränderungen kann ich Ihnen zu Ihren Ausführungen folgende Informationen übermitteln:

1. Schulpsychologische Betreuung
Für jedes staatliche Gymnasium in Bayern ist ein Schulpsychologe zuständig. Nach aktueller Regelung erhält eine Lehrkraft für die schulpsychologische Betreuung eines Gymnasiums im Regelfall vier Anrechnungsstunden. Sofern eine Schule noch nicht oder vorübergehend nicht über einen eigenen Schulpsychologen verfügt, wird die Schule vom Schulpsychologen einer benachbarten Schule mitbetreut. Im Fall des Max-Planck-Gymnasiums wurde die Betreuung durch die Staatliche Schulberatungsstelle München übernommen, sodass die Schule weiterhin durch schulpsychologische Beratung unterstützt werden konnte. Wenn eine Schule durch die benachbarte Schule mitbetreut wird, erhält der betroffene Schulpsychologe im Regelfall acht Anrechnungsstunden.
Eine Anrechnungsstunde entspricht etwas über 100 Minuten Beratungszeit. Demnach entsprechen z. B. vier bzw. acht Anrechnungsstunden einem tatsächlichen wöchentlichen Umfang von ca. 6,66 bzw. ca. 13,33 Zeitstunden für die Beratungstätigkeit.

Beim Ausbau der schulpsychologischen Beratung wurde im Sinne einer ortsnahen Beratung stärker auf den Zuwachs an Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in Verbindung mit einem gleichzeitigen Zuwachs an Anrechnungsstunden gesetzt. Im Zeitraum vom Schuljahr 2008/2009 bis 2014/2015 ist die Anzahl der Schulpsychologen an staatlichen Gymnasien um ca. 62 % von 186 auf 302 angestiegen, die Anzahl der Anrechnungsstunden erhöhte sich um ca. 32 % von 1071 auf 1416.

Zusätzlich stellt das Staatsministerium Anrechnungsstunden für themenorientierte Beratung, z. B. bezüglich Inklusion, Krisenintervention und Lehrergesundheit zur Verfügung. So wird z. B. seit dem Schuljahr 2015/2016 eine weitere Anrechnungsstunde für diejenigen Schulpsychologen gewährt, die im Rahmen der Inklusionsberatung im Bereich Autismus-Spektrum-Störung und sozial-emotionale Entwicklung zusätzlichen Einsatz erbringen. Diese Schulpsychologen haben eine Fortbildungssequenz zur genannten Thematik an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (ALP) durchlaufen.

Dies zeigt, dass für das Staatsministerium die schulpsychologische Beratung und Betreuung eine hohe Bedeutung hat. Zum neuen Schuljahr wurde dem Max-Planck-Gymnasium als Vertretung der Lehrkraft in Elternzeit eine Studienreferendarin in der Fächerkombination Englisch und Schulpsychologie zugewiesen, sodass eine Versorgung vor Ort sichergestellt ist.

2. Wirtschaft und Recht
Im Fach Wirtschaft und Recht benötigt das Max-Planck-Gymnasium derzeit zur Abdeckung des Pflichtunterrichts insgesamt 30 Lehrerwochenstunden. Die Schule verfügte in diesem Fach über eine Stammlehrkraft, eine Studienreferendarin im Zweigschuleinsatz sowie fünf Studienreferendare im dritten Ausbildungsabschnitt. Mit dieser Personalausstattung war die Einrichtung des erforderlichen Pflichtunterrichts vollumfänglich möglich. Gleichwohl war es auch das Ziel des Staatsministeriums, dem Max-Planck-Gymnasium zur Stärkung der Fachschaft des Faches Wirtschaft und Recht zum neuen Schuljahr eine zweite Stammlehrkraft mit Fakultas Wirtschaft und Recht zuzuweisen. Ich freue mich, dass dies verwirklicht werden konnte.

3. Informatik
Die Unterrichtsversorgung im Fach Informatik konnte bereits zum Halbjahreswechsel im Februar 2016 durch die Zuweisung einer zusätzlichen Studienreferendarin verbessert werden. Die Schule verfügt zum neuen Schuljahr über drei Stammlehrkräfte mit Fakultas Informatik sowie einen Studienreferendar im Zweigschuleinsatz. Nach Auskunft der Schulleitung des Max-Planck-Gymnasiums kann der Informatikunterricht gemäß Stundentafel durchgeführt werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen damit zeigen konnte, dass Ihren Anliegen nach Möglichkeit Rechnung getragen wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Eisenreich
____________________________________
Georg Eisenreich
Staatssekretär

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus,
Wissenschaft und Kunst
Salvatorstr. 2
80333 München
Tel.: 089/2186-2539 / Fax: -2808
E-Mail: georg.eisenreich@stmbw.bayern.de

Lehrerversorgung am MPG

Nachdem im letzten Schuljahr eine große Unterschriftenaktion organisiert wurde, um der drohenden Kürzung von Lehrerstellen am Max-Planck-Gymnasium entgegen zu wirken, wurden die gesammelten Unterschriften dann auch an das Kultusministerium, es kam zu gemeinsamen Gesprächen.

Mit Schreiben vom 22.09.14 antwortete das Kultusministerium dann dem Elternbeirat.
Dieses Schreiben möchten wir Ihnen hier zu Kenntnis geben. Klicken Sie einfach auf das Schreiben unten, um es zu lesen.
Die verwaltungstechnischen Rechnereien hat auch der Elternbeirat zugegebenermaßen nicht vollständig verstanden.

Schreiben des Kultusministeriums

Leider hat der Elternbeirat dieses Schreiben erst Ende November erhalten, so dass es keine Möglichkeit gab, vorher darauf zu reagieren.
Daher ging erst jetzt eine Antwort an das Ministerium. Auch die Antwort wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Ein Klick auf das Bild unten, und Sie können lesen, wie sich die Sache bisher für uns darstellt.

Antwort des Elternbeirats

Keine Kürzungen: SZ-Artikel vom 21.8.2014

Die SZ hat am 21.8.2014 erneut über die Streichung von Lehrerstellen, die weit über den Rückgang der Schülerzahl hinausgeht berichtet (klicken zum Vergrößern):

. Mehr von diesem Beitrag lesen

Giftalarm am MPG?

Am 30.08.2014 konnte man in „Hallo München“ einen Artikel lesen, den Sie unten ansehen können. Die Rede ist dabei von „lebensgefährlichen Zuständen“ an unserer Schule.
Hierzu möchten wir Ihnen folgende Informationen geben, die wir aus dem Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München erhalten haben:

Ende des letzten Schuljahres erfolgte eine Messung in den Räumen der Pavillons, weil diese abgerissen werden sollen und ein Neubau geplant ist (siehe Infobrief Juli 2014). Dabei wurde Formaldehyd festgestellt und entschieden, die Wandverkleidung innen zu entfernen. Momentan werden die Wände gestrichen.

Nächste Woche erfolgt nach den Maßnahmen eine neue Messung. Die Zimmer werden erst wieder freigegeben, wenn die Werte keinen Grund mehr zur Beanstandung geben. „Lebensgefährliche Zustände“ und „Giftalarm“ entsprechen nach Angaben des Referats für Bildung und Sport nicht den gemessenen Tatsachen. Weder Panikmache und Übertreibungen noch Verharmlosen bringen hier Erfolg. Deswegen nehmen die Sache ernst und werden Sie bei neuen Erkenntnissen informieren.

Zum Lesen des Artikels bitte einfach einklicken.

2014_08_30 Giftalarm MPG

 

Keine Kürzungen! – Weitere Leserbriefe

Klicken zum Vergrößern

Leserbriefe Süddeutsche Zeitung 19.8.2014

In der Süddeutschen Zeitung sind heute weitere sehr interessante Leserbriefe zum Thema „Keine Kürzungen!“ erschienen (Anklicken zum Vergrößern).

Keine Kürzungen! – Pressereaktionen

Die Presse hat das Thema “Keine Kürzungen!” intensiv aufgenommen. Es darf nicht ignoriert werden, dass die Kürzungen durch einen Einmaleffekt zustande kamen. Obwohl voraussichtlich nur 23 Schüler weniger das MPG besuchen, können nach der Kürzung rechnerisch vier Klassen weniger gebildet werden.

Ein solch offensichtliches Missverhältnis kann und muss korrigiert werden.

(Auf die Artikel klicken zum Vergrößern)

Mehr von diesem Beitrag lesen

Keine Kürzungen! – Bernhard schreibt an Spaenle

Der Landtagsabgeordnete für den Münchner Westen Staatsminister a.D. Dr. Otmar Bernhard hat sich bereits letzte Woche in einem Schreiben an den Bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gegen die geplante Kürzung von Lehrerstellen am Pasinger Max-Planck-Gymnasium ausgesprochen. Bernhard berichtet Spaenle in seinem Brief von dem erheblichen Unmut, die die angekündigte Streichung von fünf Lehrerstellen bzw. 127 Unterrichtsstunden bei Schülern wie Eltern ausgelöst hat, obwohl die Schülerzahlen an dem renommierten Haus voraussichtlich nur um 2,1% sinken werden. Der Elternbeirat hat innerhalb weniger Tage fast 1.000 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt. Und einige Eltern würden aufgrund der Planungen sogar eine andere Schule für ihre Sprösslinge suchen.

„Das Max-Planck-Gymnasium verfügt über eine sehr gute Reputation“, schreibt Bernhard an den Kultusminister, „es wäre bedauerlich, wenn diese beschädigt werden würde.“ Das Wohl der Schülerinnen und Schüler müsse konsequent im Mittelpunkt der Schulpolitik stehen. „Beim Pasinger Max-Planck-Gymnasium bitte ich Dich um eine Lösung, die sowohl seinem Namensgeber als auch seiner Geschichte gerecht wird“, schließt Bernhard sein Schreiben an Spaenle.

(Quelle: Pressemitteilung 28. Juli 2014 von >>> Dr. Otmar Bernhard)

Unterstützung durch den Landtagsabgeordneten Dr. Otmar Bernhard

Obwohl die Aktion „Keine Streichung von Lehrerstellen am MPG!“ erst wenige Tage läuft, haben wir bis heute 750 Unterschriften gesammelt. Herzlichen Dank!

Eine wichtige Unterstützung erhalten wir von >>> Dr. Otmar Bernhard. Er ist Mitglied des Bayerischen Landtags und vertritt dort u.a. den Münchner Westen. Dr. Bernhard hat ein Schreiben an Kultusminister Spaenle geschickt. Darin bittet er um Überprüfung der Streichungen am MPG und um eine sachgerechte Lösung.

Wir danken Dr. Bernhard und den vielen anderen Unterstützern für ihre Hilfe!

Keine Streichung von Lehrerstellen am MPG – Bitte in Unterschriftenliste eintragen!

Zum  nächsten Schuljahr hat das Kultusministerium dem MPG 127 Lehrerstunden gestrichen.

Das entspricht einer Kürzung von über fünf Lehrerstellen oder der Einsparung von ca. vier Klassen. Die Lehrerversorgung sinkt um 7,4%, die Schülerzahl dagegen nur um ca. 2,1%.

Keine Streichung von Lehrerstellen am MPG.

Nur ein Teil der Kürzung geht darauf zurück, dass die Zahl der Neueinschreibungen 2014 etwas gesunken ist. Ein großer Teil der Stunden wird  gestrichen, weil im vergangenen Jahr eine  größere Anzahl von Schülern als sonst das MPG während des Schuljahres verlassen hat (Umzug, Schulwechsel usw.). Dieser Einmaleffekt darf die Unterrichtsversorgung einer ganzen Schule nicht verschlechtern.

Die Kürzungen wiedersprechen auch der Zusage von Kultusminister Spaenle, dass die „demografische Rendite“ in vollem Umfang in den Schulen verbleibt, d.h. dass sinkende Schülerzahlen nicht zu sinkenden Lehrerzahlen führen.

Die Kürzung widerspricht weiterhin den Anforderungen der individuellen Förderung, der Inklusion und der sozialpädagogischen Betreuung. Das MPG hat eine Schülerschaft mit vergleichsweise hohem Förderbedarf. Diese Förderung muss auch in Zukunft sichergestellt werden. Die Aufgaben wachsen, deshalb dürfen keine Stellen gestrichen werden. 

Konsequenzen der Streichung:

  • Größere Klassen
  • Zusammenlegung von Klassen
  • Schlechteres Kursangebot in der Oberstufe
  • Weniger Wahlkurse
  • Weniger Vertretungsstunden und damit noch mehr Unterrichtsausfall

Deshalb die Forderungen:

  • Keine Streichung von Lehrerstellen am MPG
  • Umsetzung des Versprechens von Kultusminister Spaenle, dass die „demografische Rendite“ den Schulen zugutekommt.
  • Ausreichende Lehrerversorgung zur Vermeidung von Unterrichtsausfall

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Bitte tragen Sie sich in die Unterschriftenliste ein. Es sollten sich beide Elternteile eintragen und natürlich auch Ihre Kinder.

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>>> Liste zum Ausdrucken

oder

>>> Online eintragen

oder

besuchen Sie unseren Stand am Sommerfest (24.7.2014, ab 14:30)

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Volksbegehren zum G9

Volksbegehren G9Wir haben in den vergangenen Monaten immer wieder über die Diskussion zum G8/G9 berichtet (>>> hier und in mehreren >>>Infobriefen). Das G9 löst die vielen anderen, u.U. wichtigeren, Herausforderungen der Schulen wie Unterrichtsausfall, marode Gebäude und neue pädagogische Konzepte zwar auch nicht. Immerhin kann man aber hoffen, dass mehr Energie für die Suche nach besseren Lösungen freigesetzt wird, die dann gemeinsam mit allen Betroffenen erarbeitet werden.

Heute beginnt das >>>Volksbegehren zum G9. Es endet am 16. Juli 2014. Im Münchner Westen kann man sich in der Bezirksinspektion West, Landsberger Straße 486 eintragen.

>>> Ort und Zeiten

ESIS?

bild anschreibenEin altes Thema: in den Tiefen mancher Schultaschen finden sich Schreiben der Schule, die uns Eltern leider nicht erreicht haben. Erkrankte Schüler erhalten diese Schreiben nicht immer. Dazu kommt der zeitliche und organisatorische Aufwand für die Klassenleiter, den Rücklauf der Bestätigungszettel zu überwachen. Das geht im 21. Jahrhundert natürlich gar nicht!

Problem gelöst:  Durch Zufall wurde der Elternbeirat auf eine Lösung zur automatischen Verteilung dieser Schreiben aufmerksam. Die Schule hat dieses System jetzt sehr schnell eingeführt. Herzlichen Dank!

Da offenbar manche Eltern von dieser neuen Lösung noch nicht erfahren haben (Nachsehen im Schulranzen ;-)), finden Sie hier nochmal die entsprechenden Links:

>>> Information der Schule

>>> Anmeldeformular

Bitte tragen Sie sich schnell ein. Das System funktioniert nur optimal, wenn möglichst alle Eltern teilnehmen.

Das MPG plant in Zukunft, weitere Funktionen von ESIS zu nutzen.

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Firma Duesenberg spendet wertvollen E-Bass. Die Eltern spenden 360€ für die Musik am MPG.

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Frau Fuchs (EB), Herr Göldner, Herr Dieterich, Herr Scharl und Herr Müller (EB)

Der E-Bass wurde dem Elternbeirat von der Firma Duesenberg (http://duesenberg.de ) geschenkt. Es handelt sich um ein äußerst schönes und wertvolles Instrument, vielen Dank an die Geschäftsführung für dieses großartige Geschenk!

Der Geldbetrag war durch die Spenden der Eltern zustande gekommen und dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spendern. Das Geld wird für gestohlenes oder dringend benötigtes Musik-Equipment ausgegeben.

Dank des gesponserten E-Basses muss Herr Göldner sein eigenes Instrument nicht mehr für die BigBand und die Lehrerband zur Verfügung stellen. Die Vertreter der Schule, die Musiklehrer und die jeweiligen Band-Mitglieder haben sich sehr über die Geldsumme und den E-Bass gefreut.

Durch die zahlreichen Spenden während des Weihnachtskonzertes konnte die Schule den gestohlenen E-Bass von Herrn Göldner und zusätzlich die gestohlene E-Gitarre ersetzen. Wir haben erfahren, dass auch einzelne Klassen und die BigBand Geld gesammelt und gespendet haben und Herr Göldner sich besonders über diese Spenden sehr gefreut hat. Ihnen allen ganz herzlichen Dank!

Marita Fuchs für den Elternbeirat

Post für Dr. Söder und Dr. Spaenle

Zur Förderung der Schulsozialarbeit haben wir einen Brief an Kultusminister Spaenle und Finanzminister Söder geschrieben. Ziel ist die dauerhafte Einstellung von Schulsozialarbeitern an den Gymnasien. In München wird Schulsozialarbeit bislang an Mittel- und Berufsschulen, in Einzelfällen auch an anderen Schulen angeboten.

Schulsozialarbeit unterstützt Schüler, Lehrer und Eltern bei sozialen und familiären Problemen, bei sinnvoller Mediennutzung, bei Suchtfragen und Verhaltensauffälligkeiten sowie bei der Förderung eines konstruktiven Miteinanders in den Klassen und der ganzen Schule. Die Mitarbeiter beraten und helfen einzeln Schülern, ganzen Klassen, aber auch Eltern und Lehrern bei Fragen, die im normalen Unterrichtsablauf nicht untergebracht werden können.

>>>2012 11 12 Brief Schulsozialarbeit Spaenle Söder

Infoabend CAS-Rechner am 3.5. um 19:00 (nur 9. Klasssen)

Quelle: Werner von Siemens Gymnasium, Regensburg

Im G8 ist Mathematik ein Pflichtfach im Abitur. Seit letztem Jahr sind am MPG ab der 10. Klasse sog. CAS-Rechner (Computer-Algebra-System) als Hilfsmittel in Mathe zugelassen. Diese Rechner werden zum Umformen von Termen,  für die Differential- und die Integralrechnung eingesetzt und erlauben die grafische Darstellung von Funktionen.

In der 10. Klasse werden diese Rechner in den Matheübungen genutzt, die Schüler müssen sich dann entscheiden, ob sie diese Rechner in der Oberstufe weiterhin verwenden wollen. Die Entscheidung hat große Tragweite, weil es in Zukunft zwei unterschiedliche Abiturprüfungen in Mathe geben wird (mit bzw. ohne CAS-Rechner). Auf Anregung des Elternbeirates hat die Fachschaft Mathematik im letzten Jahr erstmalig einen Infoabend zu diesem Thema angeboten und wiederholt diese Veranstaltung auch in diesem Schuljahr. Im letzten Jahr konnten die Rechner für 113€ gekauft oder für 28€ gemietet werden, die Konditionen in diesem Jahr sind uns noch nicht bekannt.

Wie bei Bildungsthemen üblich, gibt es unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema.

Pro:
– Visualisierung mathematischer Zusammenhänge durch Grafikdisplay
– Lösung komplexer Aufgaben ohne Rechenaufwand, dadurch besseres Verständnis mathematischer Zusammenhänge
– Transportabel, kann im normalen Unterricht auch ohne PC-Zugang genutzt werden

Contra:
– Weniger Übung in mathematischen Basisfertigkeiten
– CAS-Rechner sind an Universitäten nicht für Prüfungen zugelassen
– Die CAS-Technik kann stattdessen auch an PCs erlernt werden (besseres Display, kostenlos)

Der Elternbeirat dankt der Fachschaft Mathematik ganz herzlich für diese Veranstaltung. Die Einladung der Fachschaft finden Sie hier:

>>> Infoabend CAS

 

Physik- und Chemiesammlung

Kein Geld für Bildung ...

Über den teilweise unzureichenden Zustand der Physik- und Chemiesammlungen am MPG haben wir wiederholt berichtet, (>>> Antwort Schweppe). Vor den letzten Sommerferien haben wir eine erfolgreiche Unterschriftensammlung dazu organisiert.

Die notwendigsten und sicherheitsrelevanten Reparaturen wurden in der Zwischenzeit durchgeführt. Für die grundlegende Erneuerung fand ein Treffen von Schulleitungen und Stadtschulrat statt. Dabei wurde festgestellt, dass praktisch alle Münchner Schulen ähnliche Probleme haben und ein Investitionsvolumen von 13-15 Millionen Euro erforderlich ist. Oh, Wunder. 

Jetzt wird ein „Innovationsprojekt“ gestartet, um die notwendigen Gelder zu erhalten. Dazu erarbeiten einzelne Lehrer innovative Projekte, die dann die Grundlage für weitere Entscheidungen sind.

Vollkommen verstanden haben wir den Plan nicht, insbesondere, was an einer gut eingerichteten naturwissenschaftlichen Sammlung innovativ ist, aber wir hoffen, dass unsere Kinder die Renovierung noch erleben werden.

Helmut Costa

Zwei Initiativen für mehr Lehrer

Wir sind nicht allein!

Es haben sich zwei Initiativen für eine bessere Lehrerversorgung und Schulausstattung gebildet, die um Unterstützung bitten:

Initiative Gute Schule: www.guteschule.eu

Forum des Luitpold-Gymnasiums: www.luitpold-gymnasium.org/forum/

Helmut Costa

Stundenausfall-Presseberichte

Stundenausfälle sind auch am MPG ein leidiges Thema, in einzelnen Klassen fallen bis zu 14% der Stunden ersatzlos aus. Was viele Schüler jetzt freut, fehlt ihnen womöglich später. 

Das Kultusministerium hat die Schulen jetzt angewiesen, „freie“ Mittel stärker zur Bekämpfung der Stundenausfälle zu verwenden. Viele Schulen verwenden diese freien Mittel bisher zur Finanzierung eines Sozialpädagogen/in, die sich um Verhaltensauffälligkeiten, soziale Probleme, aber auch um Themen wie Mobbing kümmern. Viele Elternbeiräte anderer Münchner Gymnasien befürchten jetzt, dass diese Stellen gestrichen werden, in der Presse waren mehrere Berichte hierzu zu lesen. 

Herr Ebert, unser stellvertretender Direktor hat uns mitgeteilt, dass diese Gelder am MPG schon bisher voll für Aushilfen verwendet wurden. Die Einstellung eines Sozialpädagogen war angedacht, wurde aber nicht realisiert.

Helmut Costa

Doppelte Büchersätze

Im Oktober haben wir von der sehr erfreulichen geplanten Einführung doppelter Büchersätze berichtet (>>> Artikel).

Wir haben jetzt beim MPG nachgefragt und folgende Informationen erhalten: Ab heute (13.1.) werden die Schlüssel für die Schränke an die Lehrer ausgegeben, ab nächster Woche folgen die Bücher, in zwei Wochen soll die Aktion abgeschlossen sein. Vielen Dank an Herr Probst, unseren Schulkanzler, für die Logistik!

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Antwort von Stadtschulrat Schweppe

Vor dem Sommerferien haben wir einen Brief an Stadtschulrat Schweppe (>>> hier nachlesen) mit der Forderung nach Modernisierung der naturwissenschaftlichen Sammlungen am MPG geschrieben. Ca. 600 Eltern haben sich in die Unterschriftenlisten eingetragen, vielen Dank dafür!

Die Antwort ist enttäuschend (>>> Antwort Schweppe 25.10.2011), aus Sicherheitsgründen erforderliche Maßnahmen werden bald durchgeführt, die grundlegende Sanierung aber steht noch in den Sternen. Herr Scharl hatte jetzt im Dezember einen Termin bei Herrn Schweppe. Sobald wir von ihm näheres erfahren, geben wir Bescheid.

Schule mal anders

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Wer mal die Niederungen von Mathenoten, Vokabeln und Unterrichtsausfall verlassen möchte, soll am 18., 19. und 20. November 2011 in die Kammerspiele gehen.

Praktiker wie der Schulleiter Wolfgang Vogelsänger von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen (Deutscher Schulpreis 2011), Lernforscher und Architekten geben Anregungen wie die Schule und das Lernen weiter entwickelt werden können:

>>> Flyer Theater träumt Schule

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Kongress zur Ganztagesschule

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Der neue Münchner Stadtschulrat möchte die Ganztagesschule voranbringen. In München fand zu díesem Thema ein Kongress statt. 

>>> Bericht: Ganztageskongress 1111011

Interessantes Thema, aber zuerst sollte unsere Schule für den „normalen“ Betrieb vernünftig ausgestattet werden. Toiletten, der weiße Pavillion und der Zustand der Chemie- und Physiksammlung bieten sich an, da mal anzufangen…

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Schulranzengewicht – endlich eine Verbesserung!

Das MPG plant für die Klassen 5 mit 9 doppelte Büchersätze und Schränke in den Klassenzimmer für diese Bücher anzuschaffen.

Dies erspart den Schülern unnötige Schlepperei und bringt das Schulranzengewicht endlich auf ein vertretbares Maß (siehe auch die Artikel in den Infobriefen des Elternbeirates).

Wir danken der Schulleitung ganz herzlich, dass die Anregung des Elternbeirates so erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Lehrermangel – der BR berichtet

Die Landeselternvereinigung LEV macht auf folgende Beiträge des Bayrischen Rundfunks zur Lehrerversorgung aufmerksam:

Problem Unterrichtsausfall

Kritik an Minister Spaenle

Mensa

 

Die Klassenelternsprecher haben mit dem Elternbeirat einige Themen bezüglich der Mensa besprochen. Die Zahl der Mensabenutzer ist leider gesunken, teilweise wird beklagt, dass die Qualität und die Frische des Essens nachgelassen haben und dass die Reservierung bzw. Stornierung wenig flexibel ist. Auch disziplinarische Probleme traten auf. Die Mensa ist nur teilweise in das Schulleben integriert und könnte auch für Schulveranstaltungen (z.B. Vorträge, Projektvorstellungen) stärker genutzt werden.

Der Elternbeirat hat diese Punkte mit Frau Müller, der Pächterin der Mensa und der Schulleitung mehrmals besprochen.

Die Mensa-Aufsicht wird in Zukunft durch Lehrer erfolgen. Die Lehrer sollen auch ermutigt werden, die Mensa selbst zu nutzen. Dies würde sicher das Zusammengehörigkeitsgefühl am MPG stärken. Zusammen mit der Schulleitung wird gerade ein Fragebogen erstellt, um die Zufriedenheit der Schüler, der Lehrer und der Eltern zu messen und Anregungen für eine intensivere Nutzung zu erhalten.

Nutzen Sie die Mensa, sie ist ein sehr gutes Angebot für unsere Schüler, besonders an Tagen mit Nachmittagsunterricht und viel besser als Pommes vom „Prinze“ oder McDonalds.