Offener Brief verschiedener Elternverbände an Herrn Söder

Verschiedene Elternverbände, darunter auch die Landeselternvereinigung der Gymnasien LEV, haben einen offenen Brief an Ministerpräsident Söder geschrieben. Darin forden sie unter anderem:

  • Mehr Kommunikation und Transparenz durch das Kultusministerium
  • Reduktion des Unterrichts auf den Kern des Lehrplans
  • Klassenwiederholungen in der Pandemiezeit Schülern nicht als solche anzurechnen
  • Mehr Unterstützung für Kinder, die im Frühjahr und Sommer einen Rückstand gegenüber ihrer Klasse erlitten haben
  • Distanzunterricht für Schüler in Quarantäne
  • Möglichkeit einer freiwilligen Distanzbeschulung für Schüler
  • Mehr Busse für Schülerbeförderung

Ergebnisse des Schul-Digitalisierungsgipfels

Am kürzlich stattgefundenen Schul-Digitalisierungsgipfel hat u.a. auch die Landeselternvereinigung LEV teilgenommen. In den dort beschlossenen Maßnahmen finden sich eine Reihe von Forderungen wieder, die die LEV schon seit Jahren fordert:

1. Die Einrichtung einer Bayerncloud Schule: ein Tool sowohl zur Kommunikation als auch eine Cloud mit Integration der Inhalte von MEBIS (und MEBIS+ mit MEBIS „Tube“)
2. Ein eigenes Schul-Rechen-Zentrum mit 200 Mitarbeitern soll entstehen.
3. 600 neue Systembetreuer zur Wartung und Pflege (etwa 6 pro Landkreis) – eine Forderung, die die LEV seit Jahren an die Staatsregierung stellt, um die Lehrkräfte vor Ort von der technischen Betreuung der IT zu entlasten.
4. Finanzielle Mittel für 250.000 Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler
5. Verpflichtung der Lehrkräfte zu Dienst-E-Mails
6. Fortbildungen für Lehrkräfte mit dem Ziel Präsenzunterricht als digital gestützter Unterricht sollte selbstverständlich sein (+ 100 Stellen)
7. Bildungsmedien: z.B. Videos ähnlich YouTube

Ministerpräsident Söder hat versprochen, alle bayerischen Schulen ans schnelle Internet anzuschließen. Bis zum Schulstart im September soll eine bayernweite Bestandsaufnahme erfolgen, um bestehende Lücken zu identifizieren.

 

Zudem erreichte uns noch ein Schreiben von Kultusminister Piazzolo zu Sommerferien und Schuljahr 2020/21.

 

Wir wünschen allen Eltern, Schülern und Lehrern weiterhin schöne Sommerferien!

Auswertung LEV-Umfrage und Informationen zum nächsten Schuljahr

Die LEV hat die Ergebnisse ihrer Umfrage zum „Lernen zuhause“ vorgestellt, sowie daraus abgeleitet eine Pressemitteilung mit Forderungen verfasst.

Aus dem Kultusministerium haben wir Informationen zum geplanten Schulbetrieb für das kommende Schuljahr erhalten. Die wesentlichen Punkte sind:

  • Ab kommendem Schuljahr soll der Unterricht wieder im Regelbetrieb stattfinden. Dies betrifft alle Fächer, auch klassenübergreifenden Unterricht wie z.B. in Religion/Ethik.
  • Dies steht unter dem Vorbehalt, dass die Entwicklung des Infektionsgeschehens über die Sommerferien hinweg eine solche Praxis zulässt.
  • Die Schulen sind daher aufgefordert, sich auch für die Fälle vorzubereiten, dass es erneut zu Schichtunterricht mit geteilten Klassen bzw. zu lokalen oder flächendeckenden Schulschließungen kommt.
  • Um Lernrückstände aus dem vorhergehenden Schuljahr auszugleichen, hat der Pflichtunterricht zusammen mit anderen Maßnahmen zum Abbau der coronabedingten Unterschiede beim Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler Priorität vor allen übrigen schulischen Aktivitäten. So bleiben mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausch, Studien- und Klassenfahrten) bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt.
  • Auch im kommenden Schuljahr erfordert der Infektionsschutz Einschränkungen in der Unterrichtsgestaltung. So soll weiterhin auf Partner- oder Gruppenarbeiten verzichtet werden ebenso wie auf die gemeinsame Nutzung von Gegenständen.
  • Die Lehrkräfte müssen zu Schuljahresbeginn ein Bild vom erreichten Lernstand der Schülerinnen und Schüler gewinnen, um darauf aufbauen zu können. Dazu müssen die Lehrkräfte noch im laufenden Schuljahr die entstandenen Lücken im Unterrichtsstoff dokumentieren und im kommenden Schuljahr eine zuverlässige Informationsweitergabe an die Lehrkräfte der jeweiligen Klassen gewährleisten.
  • Aus Sicht des Kultusministeriums soll es im kommenden Schuljahr verstärkt schulische Förderangebote zum Schließen vorhandener Lücken geben, in erster Linie für Schülerinnen und Schüler, die auf Probe in die nächste Jahrgangsstufe vorgerückt sind oder die Vorrückungserlaubnis nur knapp erreicht haben.

Mittlerer Schulabschluss durch Besondere Prüfung

Aufgrund der Corona Pandemie wird die Möglichkeit erweitert, den Mittleren Schulabschluss durch die Besondere Prüfung zu erwerben. Hierzu erhielten wir ein Schreiben von der LEV (Landeselternvereinigung):

 

Liebe Mitglieder der LEV,

es war uns ein besonderes Anliegen, den Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe, denen das Vorrücken auf Probe aufgrund von sehr schlechten Vornoten im Halbjahreszeugnis nicht erteilt wird, die Möglichkeit zu geben, den mittleren Schulabschluss durch die Besondere Prüfung zu erwerben. Das Ministerium hat jetzt im KMS V.9-BS5511.0/141/1 abweichend von & 67 Abs. 1 GSO allen Schülerinnen und Schülern ohne Vorrückungserlaubnis dies ermöglicht. Bitte weisen Sie die Eltern der 10. Jahrgangsstufe auf die Antragsmöglichkeit hin! Näheres zur Prüfung auf mebis und unter Bayern.Recht.

Mit besten Grüßen

Annette Batora M.A.

Information zu Günstigerprüfung Q11 und Online Umfrage zum Thema Lernen Zuhause

Die Landeselternvereinigung LEV informiert über erweiterte Regelungen für die Günstigerprüfung für das aktuelle Halbjahr der Q11: Rundschreiben LEV, Anschreiben Kultusministerium und Anlage Anschreiben Kultusministerium.

Falls Sie noch nicht von der LEV Online-Umfrage zum Thema „Lernen Zuhause“ gehört haben, geben wir den Link hierauf gerne weiter.

 

Aktuelle Informationen

Von der LEV haben wir wieder aktuelle Informationen erhalten, unter anderem zur Unterrichtsaufnahme der 5. und 6. Klassen und zur Notengebung.

 

Zudem werden wir auf einen Service des Jugendinformationszentrums (JIZ) hingewiesen:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Schulpsycholog*innen und Elternbeiräte an den Münchner Schulen,

für Schülerinnen* und Schüler* ab der 7. Jahrgangsstufe, die keine Druckmöglichkeit haben, bietet das Jugendinformationszentrum während der coronabedingten Homeschooling-Phase einen kostenlosen Druck-Service für Schüler*innen an – die Abholung erfolgt dann im bzw. vor dem JIZ.

Wie funktioniert der Druck-Service?

  • Schüler*innen schicken einfach ihre Unterlagen an die E-Mail-Adresse: info@jiz-muenchen.de
  • Wir drucken die Unterlagen bei uns aus. (Farbige Unterlagen werden schwarz-weiß ausgedruckt)
  • Die Schüler*innen bekommen zeitnah eine Rückmeldung, wann die Sachen abholbereit sind.
  • Wir legen die Unterlagen kontaktfrei vor der Eingangstür des JIZ zur Abholung bereit.

Adresse: Jugendinformationszentrum (JIZ), Sendlinger Straße 7 im Innenhof.

Noch Fragen dazu?

Das JIZ ist jederzeit erreichbar über info@jiz-muenchen.de und während der JIZ-Öffnungszeiten (Mo. 12-19 Uhr + Di.-Fr. 13-18 Uhr) per WhatsApp 0160 – 994 123 94 und am Telefon (089) 550 521 50.

Bleibt gesund!

Euer JIZ-Team

Wiederaufnahme des Unterrichts

Zur Wiederaufnahme des Unterrichts haben wir ein allgemeines Schreiben der Landeselternvereinigung LEV erhalten, sowie zusätzliche Informationen zur Q11 einschließlich eines Anhangs zur Notenfindung für die Q11:

 

Liebe Mitglieder der LEV,

in der heutigen Pressekonferenz hat Staatsminister Prof. Dr. Piazolo einen 4-Stufen-Plan zur Wiederaufnahme des Präsenz-Schulbetriebs vorgestellt (in aller Kürze immer unter Vorbehalt der Entwicklung der Corona-Zahlen):

  • Für die Gymnasien
    – Seit dem 27. April Unterricht für die Q12 zur Vorbereitung der Abiturprüfung
    – 11. Mai Q11 (4. Klasse Grundschule zur Vorbereitung Übertritt/Probeunterricht)
    – 18. Mai 5. + 6. Klasse (geteilter Unterricht A-Gruppe)
    – 25. Mai 5. + 6. Klasse (geteilter Unterricht B-Gruppe)
    – 15. Juni 7. – 10. Klassen
  • Der Unterricht soll wochenweise im Wechsel stattfinden – Präsenzunterricht und digitales Lernen daheim.
  • Maskenpflicht im Schulgebäude, aber nicht im Unterricht.
  • Risikogruppen bleibt es überlassen, ob sie den Unterricht besuchen (bis Pfingsten).
  • Schulferien bleiben bestehen.
  • Notenschluss ist erst Ende Juli.
  • Kein Sitzenbleiben / Vorrücken auf Probe für alle möglich.
  • Der Stoff wird angepasst mit reduziertem Umfang.

Wir halten Sie auf dem Laufenden! Mit besten Grüßen

Annette Batora M.A. (Geschäftsführung der Landes-Eltern-Vereinigung)

Bayerische Schulen in der Corona-Krise

Die LEV (Landeselternvereinigung) hat uns eine aktuelle Information über die neuesten Entwicklungen zur Corona-Pandemie aus dem Kultusministerium geschickt und ein Schreiben des Kultusministeriums beigefügt. Die beiden Anlagen ergeben eine gute Übersicht über die aktuellen Regelungen und Vorhaben.

Wir hoffen, dass alle Eltern und Schüler gesund durch diese schwere Zeit kommen.

 

LEV Petition für kostenfreien öffentlichen Nahverkehr für Schüler

In dieser Petition fordert die LEV den Landtag auf, die Gesetze so zu ändern, dass alle kindergeldberechtigten Jugendlichen künftig in Bayern ganzjährig kostenfreie Beförderung durch den ÖPNV in Anspruch nehmen können.

Die Begründung ist (Auszug):

Der Freistaat Bayern ist ein Flächenland. Die Zahl der Schulen auf dem Land wird aufgrund des demografischen Wandels in den kommenden Jahren erheblich sinken. Damit steigt die Zahl der Kinder, die täglich mit Bus, Bahn und anderen Beförderungsunternehmen über weite Strecken unterwegs sind. Gleichzeitig erhöht sich die Zahl der Schüler_innen, die für die Schülerbeförderung bezahlen müssen. Wir sehen damit die Chancengleichheit und die freie Schulwahl ab der 5. Jahrgangsstufe in Bayern nicht mehr gegeben.

Das Land verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, um die kostenfreie Beförderung aller kindergeldberechtigten Jugendlichen umzusetzen und ein kinderfreundliches, bildungsgerechtes Bundesland zu werden. Deshalb fordern wir den Landtag auf, die Gesetze dahingehend zu ändern, dass alle kindergeldberechtigten Jugendlichen kostenfrei mit Bus, Bahn und individuellen Beförderungsunternehmen befördert werden.

Dieses Jugendlichen-Ticket bietet dann die Möglichkeit, dass die Kinder und Jugendlichen auch in der unterrichtsfreien Zeit mobil sind, etwa für Besuche bei Freunden oder die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, Musikschulen und Vereinen. Die Beförderung der kindergeldberechtigten Jugendlichen hat kostendeckend durch den Freistaat zu erfolgen, damit die Kommunen und Landkreise entlastet werden.

 

Der Elternbeirat unterstützt auch diese Petition. Beim Schulfest am kommenden Mittwoch gibt es die Möglichkeit, sich beim Elternbeiratsstand in eine Unterschriftenliste einzutragen.

Falls Sie darüber hinaus Unterschriften sammeln wollen, finden Sie eine Unterschriftenliste hier. Ausgefüllte Unterschriftenlisten können an die LEV Geschäftsstelle geschickt werden:

Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V.
Ehrwalder Str. 8
81377 München

LEV Petition für Schulsozialpädagogen an Gymnasien

Die LEV ARGEn München und Oberbayern Südost haben eine Petition zur Schulsozialarbeit an Gymnasien ausgearbeitet und beim Bayerischen Landtag eingereicht (LEV: Landeselternvereinigung, ARGE: Arbeitsgemeinschaft gymnasiale Elternbeiräte).

An den bayerischen Gymnasien fehlt eine einheitliche Regelung zur Schulsozialarbeit. Gegenüber anderen Schulformen sind unsere Kinder somit absolut benachteiligt. Sie haben keinen Anspruch auf schnelle und unkomplizierte Hilfe durch Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen. Probleme wie Mobbing, Ausgrenzung, Vereinsamung, Essstörungen, Autoaggression, Depressionen oder ADHS können jedes Kind treffen. Deswegen muss eine schnelle, unkomplizierte Hilfe an der Schule auch für Kinder am Gymnasium sichergestellt werden!

Bislang werden die finanziellen Mittel für die Schulsozialarbeit an allen Gymnasien mühevoll „zusammengekratzt“, da es keine einheitliche Regelung in Bayern gibt. Schulsozialarbeit läuft an den Gymnasien auf absolutem Minimum, an manchen Schulen leider aus finanziellen Gründen auch überhaupt nicht. An einigen wenigen finanziell gutgestellten Gymnasien gibt es Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen mit einer Vollzeitstelle. Aber auch hier gibt es keine Planungssicherheit, da es keine offizielle Regelung dazu gibt. Bei finanziellen Engpässen oder Umstrukturierungen könnte somit jederzeit die Betreuung durch Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen gekürzt oder gestrichen werden.

 

Der Elternbeirat unterstützt diese Petition. Beim Schulfest am kommenden Mittwoch gibt es die Möglichkeit, sich beim Elternbeiratsstand in eine Unterschriftenliste einzutragen.

Falls Sie darüber hinaus Unterschriften sammeln wollen, finden Sie eine Unterschriftenliste hier. Ausgefüllte Unterschriftenlisten können an die LEV Geschäftsstelle geschickt werden:

Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V.
Ehrwalder Str. 8
81377 München

Alternativ gibt es hierzu auch eine Online-Petition.

 

Fördermöglichkeiten im Rahmen des sog. „Bildungspakets“ für Bedürftige

Für das Bildungs- und Teilhabepaket ist das Sozialreferat fachlich zuständig, weshalb die Anträge im jeweils zuständigen Sozialbürgerhaus zu stellen sind. Neben dem schulischen Mittagessen sowie den ein- und mehrtägigen Schulausflügen gibt es noch weitere Bereiche, die vom Bildungs- und Teilhabepaket gefördert werden. Auf der Internetseite des Sozialreferates zum Thema Bildungspaket sind neben den weiteren Förderangeboten auch Informationen zum Antragsverfahren aufgelistet. Zudem gibt es hier auch ein Informationsfaltblatt in verschiedenen Sprachen zum Download. Die Internetseite enthält außerdem Informationen zu den Antragsvoraussetzungen für den Bezug von Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.

Die Internetseite ist unter https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/BuT.html aufrufbar.

Rechte des Elternbeirats

Die folgende Broschüre aus dem Kultusministerium informiert über die Rechte und Aufgaben der Eltern und des Elternbeirats. Insbesondere zeigt sie den gesetzlichen Rahmen, in dem sich der Elternbeirat bewegt. Natürlich versucht der Elternbeirat durch persönliche Kontakte auch über seine gesetzlichen Möglichkeiten hinaus Einfluss zu nehmen.

Schulübergreifende Anliegen platziert der Elternbeirat bei der ARGE München (Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte an den Gymnasien Münchens und Umgebung, www.arge-gymnasium.de) und bei der LEV (Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern, www.lev-gym-bayern.de).

Klicken Sie bitte auf das Bild, um die Broschüre zu öffnen.

Die inklusive Schule

Die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See hat folgende E-Mail an den Elternbeirat des Max-Planck-Gymnasiums geschickt, in der zu einem Wochenendseminar geladen wird. Es geht um die Inklusion in der Schule.
Das Konzept der Inklusion will eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen.In der Schule geht es dabei oft gerade um die gemeinsame Unterrichtung von behinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schüler.

Unten finden Sie die Mail mit der Einladung.
Beim Klick auf das Bild erhalten Sie in einem separaten Fenster den Flyer zu der Veranstaltung.
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Mail der Georg-von-Vollmar-Akademie:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Georg-von-Vollmar-Akademie ist eine gemeinnützige Institution für politische Bildung in Bayern. Diese wird gefördert durch die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Bayerische Kultusministerium und die Bundeszentrale für politische Bildung.
Vom 30.September bis 02. Oktober 2016 veranstalten wir in Kochel am See (60 km südlich von München) ein Wochenendseminar zum Thema „Die inklusive Schule“ in Kooperation mit dem Netzwerk Inklusion Bayern e.V.
Die Teilnehmer lernen dabei Motive, Grundlagen und Konzepte inklusiver schulischer Bildung kennen und setzen sich mit Prinzipien und Formen eines inklusiven Unterrichts auseinander. Außerdem wird die Inklusionspolitik in Bayern und deren Entwicklung kritisch zusammen mit Herrn Prof. Dr. Hans Wocken, emeritierter Professor für Lernbehindertenpädagogik und Integrationspädagogik der Uni Hamburg und Christine Primbs vom Netzwerk Inklusion Bayern e.V. diskutiert.

Die Teilnahmegebühr beträgt 85 Euro (inkl. Unterkunft und Verpflegung). SchülerInnen, Studierende, Auszubildende und Erwerbslose erhalten 50% Ermäßigung.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein! Anbei der Flyer sowie nachfolgend der Link zur Anmeldung und zu weiteren Informationen:

auf deutsch:
http://www.vollmar-akademie.de/bildungsangebote/detail/die+inklusive+schule/seminar/695.html

Falls Sie weitere Interessenten kennen, würden wir uns freuen, wenn Sie Werbung für dieses Seminar machen könnten. Vielen Dank im voraus für Ihre Unterstützung!

Viele Grüße aus Kochel

Anna Lehrer
Bildungsmanagement
Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.
Schloss Aspenstein
82431 Kochel am See
Tel.: 08851 – 780
Fax.: 08851 – 7823
E-mail: anna.lehrer@vollmar-akademie.de
www.vollmar-akademie.de

Die inklusive Schule

Die späte Antwort des Ministeriums zur schulpsychologischen Betreuung

Am 13.03.2016 schrieb der Vorsitzende des Elternbeirats an das Bayerische Stattsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Dabei ging es um die teils dramatischen Zustände am Max-Planck-Gymnasium, was die Versorgung mit Lehrkräften in bestimmten Fächern angeht, aber auch um das Fehlen der schulpsychologischen Betreuung. Wir berichteten davon hier im Blog (siehe Beitrag vom 31.03.2016).

Es dauerte bis zum 19. August, also etwas mehr als 5 Monate, bis der Elternbeirat die unten stehende Mail erhalten hat.

Wir überlassen es Ihnen, den Gehalt der Mail und das Verständnis der Politiker für die Probleme an den Schulen zu bewerten. Wenn man dann noch die lange Zeit bedenkt, die man sich dort nimmt, um so eine Mail zu verfassen ….

 

Antwortmail des Staatssekretärs des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Herrn Georag Eisenreich vom 19.08.2016 auf das Schreiben des Elternbeiratsvorsitzenden:

 

Az. V.2-BO5210.0.Mü14.0188/2/2
St B Nr. 150

Herrn Manfred Müller
Vorsitzender des Elternbeirats des
Max-Planck-Gymnasiums München

Unterrichtsversorgung am Max-Planck-Gymnasium München

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie die Unterrichtsversorgung am Max-Planck-Gymnasium thematisieren. Im Lichte der zum neuen Schuljahr vorgesehenen personellen Veränderungen kann ich Ihnen zu Ihren Ausführungen folgende Informationen übermitteln:

1. Schulpsychologische Betreuung
Für jedes staatliche Gymnasium in Bayern ist ein Schulpsychologe zuständig. Nach aktueller Regelung erhält eine Lehrkraft für die schulpsychologische Betreuung eines Gymnasiums im Regelfall vier Anrechnungsstunden. Sofern eine Schule noch nicht oder vorübergehend nicht über einen eigenen Schulpsychologen verfügt, wird die Schule vom Schulpsychologen einer benachbarten Schule mitbetreut. Im Fall des Max-Planck-Gymnasiums wurde die Betreuung durch die Staatliche Schulberatungsstelle München übernommen, sodass die Schule weiterhin durch schulpsychologische Beratung unterstützt werden konnte. Wenn eine Schule durch die benachbarte Schule mitbetreut wird, erhält der betroffene Schulpsychologe im Regelfall acht Anrechnungsstunden.
Eine Anrechnungsstunde entspricht etwas über 100 Minuten Beratungszeit. Demnach entsprechen z. B. vier bzw. acht Anrechnungsstunden einem tatsächlichen wöchentlichen Umfang von ca. 6,66 bzw. ca. 13,33 Zeitstunden für die Beratungstätigkeit.

Beim Ausbau der schulpsychologischen Beratung wurde im Sinne einer ortsnahen Beratung stärker auf den Zuwachs an Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in Verbindung mit einem gleichzeitigen Zuwachs an Anrechnungsstunden gesetzt. Im Zeitraum vom Schuljahr 2008/2009 bis 2014/2015 ist die Anzahl der Schulpsychologen an staatlichen Gymnasien um ca. 62 % von 186 auf 302 angestiegen, die Anzahl der Anrechnungsstunden erhöhte sich um ca. 32 % von 1071 auf 1416.

Zusätzlich stellt das Staatsministerium Anrechnungsstunden für themenorientierte Beratung, z. B. bezüglich Inklusion, Krisenintervention und Lehrergesundheit zur Verfügung. So wird z. B. seit dem Schuljahr 2015/2016 eine weitere Anrechnungsstunde für diejenigen Schulpsychologen gewährt, die im Rahmen der Inklusionsberatung im Bereich Autismus-Spektrum-Störung und sozial-emotionale Entwicklung zusätzlichen Einsatz erbringen. Diese Schulpsychologen haben eine Fortbildungssequenz zur genannten Thematik an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (ALP) durchlaufen.

Dies zeigt, dass für das Staatsministerium die schulpsychologische Beratung und Betreuung eine hohe Bedeutung hat. Zum neuen Schuljahr wurde dem Max-Planck-Gymnasium als Vertretung der Lehrkraft in Elternzeit eine Studienreferendarin in der Fächerkombination Englisch und Schulpsychologie zugewiesen, sodass eine Versorgung vor Ort sichergestellt ist.

2. Wirtschaft und Recht
Im Fach Wirtschaft und Recht benötigt das Max-Planck-Gymnasium derzeit zur Abdeckung des Pflichtunterrichts insgesamt 30 Lehrerwochenstunden. Die Schule verfügte in diesem Fach über eine Stammlehrkraft, eine Studienreferendarin im Zweigschuleinsatz sowie fünf Studienreferendare im dritten Ausbildungsabschnitt. Mit dieser Personalausstattung war die Einrichtung des erforderlichen Pflichtunterrichts vollumfänglich möglich. Gleichwohl war es auch das Ziel des Staatsministeriums, dem Max-Planck-Gymnasium zur Stärkung der Fachschaft des Faches Wirtschaft und Recht zum neuen Schuljahr eine zweite Stammlehrkraft mit Fakultas Wirtschaft und Recht zuzuweisen. Ich freue mich, dass dies verwirklicht werden konnte.

3. Informatik
Die Unterrichtsversorgung im Fach Informatik konnte bereits zum Halbjahreswechsel im Februar 2016 durch die Zuweisung einer zusätzlichen Studienreferendarin verbessert werden. Die Schule verfügt zum neuen Schuljahr über drei Stammlehrkräfte mit Fakultas Informatik sowie einen Studienreferendar im Zweigschuleinsatz. Nach Auskunft der Schulleitung des Max-Planck-Gymnasiums kann der Informatikunterricht gemäß Stundentafel durchgeführt werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen damit zeigen konnte, dass Ihren Anliegen nach Möglichkeit Rechnung getragen wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Eisenreich
____________________________________
Georg Eisenreich
Staatssekretär

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus,
Wissenschaft und Kunst
Salvatorstr. 2
80333 München
Tel.: 089/2186-2539 / Fax: -2808
E-Mail: georg.eisenreich@stmbw.bayern.de

Ökonomische Bildung

Unter dem Titel „Ökonomische Bildung zukunftsweisend gestalten“ lädt die

vbw

Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.

am Donnerstag, den 23. Juli 2015 um 11:00 Uhr

zu einer Veranstaltung ins Literaturhaus am Salvatorplatz 1 ein.

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie mit Klick auf das Bild unten in einem neuen Fenster angezeigt bekommen.
Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss 16.07.2015.

Ökonomische Bildung

Bildungspolitik in Bayern

Bildungspolitik ist eine der wichtigsten Länderaufgaben, aber auch für die Wirtschaft hat Bildung eine zentrale Bedeutung, denn nur wer in die Ressource Bildung gezielt investiert, kann in Zukunft den Bedarf an Fachkräften decken und langfristig den individuellen und gesellschaftlichen Wohlstand sichern.
Ein Jahr nach der Landtagswahl wird die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. vbw bei unserer Veranstaltung mit politischen Entscheidungsträgern den Fragen nachgehen, wie sich das Bildungssystem in Bayern seither entwickelt hat und welche Zwischenbilanz der laufenden Legislaturperiode gezogen werden kann.

Dazu lädt die vbw Sie

am 12.November 2014
um 18:00 Uhr
ins Hotel Courtyard by Marriott Munich City East
Orleansstraße 81, 81667 München

ein, um mit Vertretern aus der Regierung und der Landtagsopposition über die Herausforderungen und Ziele der bayerischen Bildungspolitik zu diskutieren: von der Vorschule über die Schule und Hochschule bis zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

Bildungspolitik in Bayern

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist bis zum 10. November 2014 erforderlich.

Keine Kürzungen: SZ-Artikel vom 21.8.2014

Die SZ hat am 21.8.2014 erneut über die Streichung von Lehrerstellen, die weit über den Rückgang der Schülerzahl hinausgeht berichtet (klicken zum Vergrößern):

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Keine Kürzungen! – Weitere Leserbriefe

Klicken zum Vergrößern

Leserbriefe Süddeutsche Zeitung 19.8.2014

In der Süddeutschen Zeitung sind heute weitere sehr interessante Leserbriefe zum Thema „Keine Kürzungen!“ erschienen (Anklicken zum Vergrößern).

Keine Kürzungen! – Pressereaktionen

Die Presse hat das Thema “Keine Kürzungen!” intensiv aufgenommen. Es darf nicht ignoriert werden, dass die Kürzungen durch einen Einmaleffekt zustande kamen. Obwohl voraussichtlich nur 23 Schüler weniger das MPG besuchen, können nach der Kürzung rechnerisch vier Klassen weniger gebildet werden.

Ein solch offensichtliches Missverhältnis kann und muss korrigiert werden.

(Auf die Artikel klicken zum Vergrößern)

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Keine Kürzungen! – Bernhard schreibt an Spaenle

Der Landtagsabgeordnete für den Münchner Westen Staatsminister a.D. Dr. Otmar Bernhard hat sich bereits letzte Woche in einem Schreiben an den Bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gegen die geplante Kürzung von Lehrerstellen am Pasinger Max-Planck-Gymnasium ausgesprochen. Bernhard berichtet Spaenle in seinem Brief von dem erheblichen Unmut, die die angekündigte Streichung von fünf Lehrerstellen bzw. 127 Unterrichtsstunden bei Schülern wie Eltern ausgelöst hat, obwohl die Schülerzahlen an dem renommierten Haus voraussichtlich nur um 2,1% sinken werden. Der Elternbeirat hat innerhalb weniger Tage fast 1.000 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt. Und einige Eltern würden aufgrund der Planungen sogar eine andere Schule für ihre Sprösslinge suchen.

„Das Max-Planck-Gymnasium verfügt über eine sehr gute Reputation“, schreibt Bernhard an den Kultusminister, „es wäre bedauerlich, wenn diese beschädigt werden würde.“ Das Wohl der Schülerinnen und Schüler müsse konsequent im Mittelpunkt der Schulpolitik stehen. „Beim Pasinger Max-Planck-Gymnasium bitte ich Dich um eine Lösung, die sowohl seinem Namensgeber als auch seiner Geschichte gerecht wird“, schließt Bernhard sein Schreiben an Spaenle.

(Quelle: Pressemitteilung 28. Juli 2014 von >>> Dr. Otmar Bernhard)

Unterstützung durch den Landtagsabgeordneten Dr. Otmar Bernhard

Obwohl die Aktion „Keine Streichung von Lehrerstellen am MPG!“ erst wenige Tage läuft, haben wir bis heute 750 Unterschriften gesammelt. Herzlichen Dank!

Eine wichtige Unterstützung erhalten wir von >>> Dr. Otmar Bernhard. Er ist Mitglied des Bayerischen Landtags und vertritt dort u.a. den Münchner Westen. Dr. Bernhard hat ein Schreiben an Kultusminister Spaenle geschickt. Darin bittet er um Überprüfung der Streichungen am MPG und um eine sachgerechte Lösung.

Wir danken Dr. Bernhard und den vielen anderen Unterstützern für ihre Hilfe!

Volksbegehren zum G9

Volksbegehren G9Wir haben in den vergangenen Monaten immer wieder über die Diskussion zum G8/G9 berichtet (>>> hier und in mehreren >>>Infobriefen). Das G9 löst die vielen anderen, u.U. wichtigeren, Herausforderungen der Schulen wie Unterrichtsausfall, marode Gebäude und neue pädagogische Konzepte zwar auch nicht. Immerhin kann man aber hoffen, dass mehr Energie für die Suche nach besseren Lösungen freigesetzt wird, die dann gemeinsam mit allen Betroffenen erarbeitet werden.

Heute beginnt das >>>Volksbegehren zum G9. Es endet am 16. Juli 2014. Im Münchner Westen kann man sich in der Bezirksinspektion West, Landsberger Straße 486 eintragen.

>>> Ort und Zeiten

Brief an Horst Seehofer: Lehrer für Rückkehr zum G9

Die SZ berichtet heute, dass sich die Personalräte mehrerer Gymnasien im Münchner Westen für die Rückkehr zum  G9 aussprechen. Der Unterricht soll auf 30 Stunden pro Woche begrenzt werden, die zweite Fremdsprache soll wieder in der siebten Klasse eingeführt werden. Aber es kommt noch dicker. Die Lehrer schreiben: „Bildung wird nur mehr simuliert, Wissen taucht bloß als schöner Schein, als Halbwissen, als Fassadenkultur auf…“

>>> Artikel der SZ 

Leseempfehlung „Fluter“

Der „Fluter“, eine kostenlose Zeitschrift für Schüler, ist ein gutes Beispiel für die Arbeit der BfPB. In ihm sind Dinge zu lesen, die so real und aktuell sind, dass sie für die meisten Erwachsenen manchmal eher unangenehm sind, unseren „Kindern“ aber vermutlich weit weniger. Genau darum empfehle ich den „Fluter“. Das passende Alter für die kostenlose Bestellung schätze ich auf ca. 14-15 Jahre.  Nach oben hin ist das Alter des Lesers allerdings offen.
(Christopher Stark-EB)

Der Fluter kann >>> online gelesen werden oder kostenlos >>> abonniert werden.

Weitere Informationen der >>> Bundeszentrale für politische Bildung gibt es zu vielen Themen wie Rechtsextremismus, Politik, Geschichte, Migration usw..

G8 verlängert und G9 verkürzt (oder so)

Flexijahr? Wahlfreiheit? G8-Reform? G8 mit Option auf Verlängerung? G9 mit Option auf Verkürzung? Das Dialogforum zur Zukunft des bayrischen Gymnasiums hat begonnen und jeder darf was sagen.

Von Eltern und Lehrern wird die teilweise mangelhafte Vertiefung und Festigung des Wissens im jetzigen G8 beklagt. In vielen Studiengängen mussten Vorkurse eingerichtet werden, um das Niveau anzuheben. An der TU München wird jetzt z.B. das Mathematikstudium auf das geringere Vorwissen der G8-Abiturienten umgestellt (TUMcampus 2/2014). Es muss also etwas getan werden, doch was ist die richtige Lösung?

Und das meinen die Verbände und Interessenvertreter:

  • Landes-Eltern-Vereinigung: Die LEV will beim G8 bleiben. Schüler und Eltern sollen entscheiden, ob die Mittelstufe in drei oder vier Jahren absolviert wird. Das wird vor allem kleinere und mittelgroße Gymnasien vor große organisatorische Probleme stellen, zudem wird der Klassenverband aufgelöst. Die LEV befürchtet, dass eine Rückkehr zum G9 mehr Lernstoff bringt. Die Position der LEV ist unter Eltern und Elternbeiräten umstritten. >>> Position der LEV
  • Bayerische Direktorenvereinigung: Die baydv lehnt eine generelle Regelung ab. Sie schlägt ein G8 mit „Streckungsmöglichkeiten“, z.B. in der Mittelstufe auf vier Jahre, die Streckung der Jahrgangsstufen 8 und 9 auf drei Jahre, die Einbeziehung der Unterstufe in eine Streckung oder andere Streckungsmaßnahmen vor. Dieses Modell klingt etwas kompliziert. >>> Position der baydv
  • Bayrischer Philologenverband: Der bpv will generell wieder ein G9. Damit soll die Bildung vertieft, die allgemeine Studierfähigkeit verbessert und die persönliche Reifung erleichtert werden. Besonders leistungsstarke Schüler sollen ein Jahr überspringen können. >>> Position des bpv
  • Freie Wähler, bllv und Forum Bildungspolitik: Wahl zwischen G8 (ohne Flexijahr) und G9 in neuer Konzeption. Jedes Gymnasium soll selbst entscheiden, welche Variante angeboten wird. Dazu wurde ein Volksbegehren gestartet, die Eintragungsfrist läuft vom 3. bis 16. Juli. >>> Position des Volksbegehrens

 

G8 oder G9? Pressemitteilung der LEV

LEV-Logo-dunkel_100Die Landes-Eltern-Vereinigung LEV hat eine Pressemitteilung zur Diskussion „G8 oder G9“ verschickt, die die Positionen des Elternverbands zusammenfaßt.

Letztes Jahr hatte der Lehrerverband bpv >>>beschlossen zum G9 zurückkehren zu wollen, ein Konzept dazu ist in Arbeit. Die Freien Wähler in Bayern haben für ihr Volksbegehren zum G9 die erforderlichen Stimmen gesammelt und soeben hat Niedersachsen entschieden, das G9 wieder einzuführen. Das Durcheinander ist groß und das während der ersten länderübergreifenden Abiturprüfungen in diesem Jahr. Zum Nutzen der Schüler und der Lehrer ist das alles nicht.

Die LEV befürwortet die Weiterentwicklung des G8 und betont die Wichtigkeit eines fächerübergreifenden Unterrichts und von Doppelstundenkonzepten. Dies würde die Abkehr vom sehr faktenorientierten Unterricht, dessen Inhalte oft nur kurz gespeichert werden und die Einführung von lösungsorientierten, projektbezogenen Lernkonzepten ermöglichen. Die LEV plädiert weiter für das Flexijahr (>>>siehe Infobrief März 2012), ein Vorhaben, das bislang an den Schulen wenig Interesse findet.

>>>Pressemitteilung der LEV

Unterschriftenaktion: Mehr Lehrkräfte einstellen!

Der Bayerische Philologenverband bpv hat eine Unterschriftenaktion gestartet. Es geht in erster Linie um die Einstellung von mehr Referendaren und die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen, z.B. durch die Reduzierung der Stundenzahl, die Referendare halten müssen.

>>> Eintragen

 

 

 

Übungsklausur für das Mathe-Abitur 2014 – Schludern führt Kultusministerium wieder in die Sackgasse

P1080660Bisher gelten in jedem deutschen Fürstentum eigene Regeln für die Aufstellung von Abiturprüfungen. Heuer stimmen Bayern und fünf weitere Bundesländer erstmals die Abituraufgaben für die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch untereinander ab, in Zeiten weltweiter Vereinheitlichung von Bildungsstandards sicher ein zeitgemäßer Schritt.

Zur Vorbereitung verordnete Kultusminister Spaenle Übungsklausuren in diesen Fächern unter „realen Bedingungen“. Leider wurden diese Bedingungen eher surreal. (Wikipedia sagt dazu: …die Erweiterung des durch die Logik begrenzten Erfahrungsbereichs durch das Phantastische und Absurde… – Ja, das trifft die Situation ganz gut.)

Neben den neun „normalen“ Klausuren, der Seminararbeit, Kurzarbeiten und Referaten mussten die angehenden Abiturienten also drei zusätzliche große Übungsklausuren schreiben und die Lehrer diese natürlich auch korrigieren. Die Schüler sollten dann wählen, ob das Ergebnis der Übungsklausur als großer (schriftlicher) oder als kleiner (mündlicher) Leistungsnachweis gezählt werden sollte. Ob eine solche Umwidmung einer schriftlichen Leistung in eine mündliche Note überhaupt sinnvoll und zulässig ist, sei einmal dahingestellt.

Da die Ergebnisse teilweise schlecht bis katastrophal ausfielen (an manchen Schulen 5er-Schnitte, MPG-Gesamtschnitt: 3,6 mit einer Streuung in den einzelnen Kursen von  2,6 bis 4,3 – Angaben in Noten, nicht in Punkten), wurde in einer Sitzung mit der >>>Landes-Eltern-Vereinigung (LEV) und dem Philologenverband beschlossen, die Übungsklausur als dritte Alternative auf Wunsch „gar nicht“ zählen zu lassen, dies gilt wohl auch für Deutsch und Englisch. Immerhin ein spätes Eingeständnis, dass hier etwas ziemlich schiefgelaufen ist. Die LEV hat damit für viele Schüler eine Verschlechterung der Abiturnoten verhindern können. Lehrern, die sich auf die zusätzliche mündliche Note schon eingestellt hatten, fehlt diese Note jetzt. Nur wenige Tage vor Notenschluss muss irgendwie noch eine Note erbracht werden.

Den bayrischen Schülern ist es ab der achten bzw. zehnten Klasse erlaubt, Taschenrechner und Formelsammlungen zu benutzen. In der Abi-Übungsklausur war beides dann verboten. In der eigentlichen Abiturprüfung 2014 kommt es aber noch besser. Hier dürfen die Schüler Taschenrechner und Formelsammlung doch wieder benützen, bekommen dann aber 30 Minuten weniger Zeit als Schüler, die ohne Hilfsmittel arbeiten. Nach der Ansicht eines langjährigen Mathematiklehrers ist diese Verkürzung „absurd“, da die Zeitbeschränkung willkürlich ist und die Aufgaben überhaupt nicht auf die Bearbeitung mit Hilfsmitteln zugeschnitten sind.

Doch es geht noch wirrer: Zusätzlich zu den Alternativen einer kürzeren Prüfung mit Hilfsmitteln und einer längeren ohne diese kommt noch die CAS-Prüfung für alle, die sich in der zehnten Klasse entschieden haben, mit den >>>CAS-Rechnern zu arbeiten. Manche, die die teuren CAS-Rechner gekauft haben, beginnen sich zu fragen, ob das ein guter Entschluss war. An den Universitäten sind diese CAS-Rechner in Prüfungen dann wieder verboten, was u.a. dazu führt, dass Mathematik-Referendare diese Rechner noch nie gesehen haben, aber damit unterrichten und prüfen sollen.

Als Eltern hatte man gehofft, die Zeiten schludriger Neueinführungen sind nach den langen G8-Geburtswehen vorbei. Leider nicht. Deshalb ein Vorschlag: Die Politiker und Beamten, die sich all diese widersprüchlichen und konfusen Dinge ausdenken, müssen für ein Jahr als Lehrer an eine Schule. Dann gäbe es bald weniger solche Regelungen, dafür aber mehr Lehrer. Beides wird dringend gebraucht.

Multikulti im Lehrerzimmer

Migranten werden LehrerDeutschlands Schulen brauchen mehr Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte.

Der viertägige Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer“ gibt Einblicke in das Lehramtsstudium und zeigt die Chancen des Lehrerberufs. Die Teilnehmer informieren sich über die Fähigkeiten und Voraussetzungen für das Lehramtsstudium. Sie hospitieren in Schulen und diskutieren mit Hochschullehrern und Lehrern die Erfordernisse dieses Berufes. So können sie eine überlegte Studienfachwahl treffen.

Das bieten wir:

•4-tägiges Ganztagsprogramm
•Impulse von Referenten aus Wissenschaft und Schule
•qualitativ hochwertige, praxisbezogene Informationen zur Studienfachentscheidung
•Kleingruppenarbeit
•Diskussionen
•individuelle Beratung zum Lehramtsstudium
•Begegnung mit Erziehungswissenschaftlern, Lehrern und Schulleitern
•ein Vormittag in der Schule mit Hospitation
•Kultur-/Freizeitaktivitäten

Ort: Nürnberg

Datum: 14. bis 17. März 2014

Bewerbungen: bis zum 24. Januar 2014 möglich

>>> Info

(Info von der LEV, Text von der Internetseite „Schülercampus“)

 

 

G was jetzt? Lehrerverband will G9 zurück

Der Bayerische Philologenverband setzt sich für eine Rückkehr zum G9 ein. Dieses Ziel hatte der bayrische Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich als „Irrweg“ bezeichnet, Minister Spaenle gar als „Tortur“, also Folter. Es ist anzunehmen, dass der konservative Lehrerverband nicht die Folter einführen will (zumindest nicht für Schüler) und sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat. Laut Philologenverband zeigt u.a. die Einführung von Vorsemestern an der Uni zum Ausgleich von Wissenslücken die Defizite des G8 auf. Der Elternbeirat hat im >>>Infobrief2012-3 über das Thema berichtet. Auch dass Deutsch und Mathematik in bestimmten Jahrgangsstufen nur noch drei Stunden pro Woche unterrichtet werden, wird zu Recht als nicht ausreichend angesehen.

Das soeben vom Kultusmysterium eingeführte „Flexijahr“ bezeichnete Walter Bertl vom Philologenverband als „Feigenblatt“ (Duden: Tarnung, Verhüllung). Nach der hastigen Umstellung auf das G8 und den vielen Nachbesserungen sitzen etwa Schüler der elften Klasse immer noch 38 Stunden pro Woche in der Schule, dazu kommen Hausaufgaben und das Lernen auf Prüfungen. Es liegt auf der Hand, dass Sport, soziale Aktivitäten und Freundschaften leiden.

Ob die Rückkehr zum G9 sinnvoll ist, oder die konsequente Beseitigung der Schwächen des G8, muss jeder selbst entscheiden. Der Philologenverband hat die Hoffnung offenbar verloren. Das „Volksbegehren G9“ fordert ebenfalls die Rückkehr zum G9.

Machen Sie sich selbst ein Bild. Hier finden Sie die unterschiedlichen Positionen:

>>> Philologenverband (aktuelle Pressemeldung)

>>> Artikel in der SZ

>>> Kultusministerium (Antwort des KuMi)

>>> Volksbegehren zum G9 (mit Vordruck zum Eintragen)

Schulweg – Probleme mit Firmen und Personalmangel bei der Polizei

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Alle Aufnahmen in den letzten Tagen und alle im Halteverbot, teilweise mit Behinderung und Gefährdung

Gemeinsames Vorgehen der Elternbeiräte

Gemeinsam mit den Elternbeiräten der anderen drei Pasinger Gymnasien und mit Unterstützung durch mehrere Grundschulen, haben wir erneut das Anliegen der Schul- und Radwegsicherheit bei einer Sitzung des Bezirksausschusses vorgebracht. Anwesend waren BA-Mitglieder, Vertreter der Stadt München und verschiedener Firmen, sowie die Polizei.

Unfälle und Gefährdungen

Erst am 29.7.2013 wurde ein Radfahrer in Pasing von einem Baufahrzeug lebensgefährlich verletzt. Am 1.8. wurde ein Radfahrer in der Offenbachstraße von einem abbiegenden Kleinlaster erfasst. In den letzten Wochen ereigneten sich drei weitere schwere Unfälle zwischen Radfahrern und Lkws im Münchner Westen. Seit 2008 gab es allein an der Offenbachstraße einen tödlichen Unfall, mehrere verletzte Radfahrer, Beinahe-Unfälle und regelmäßig schwere Behinderungen und Gefährdungen durch zugeparkte Radwege und Baumaßnahmen Mehr von diesem Beitrag lesen

Lernlandschaft? Das Gymnasium Oettingen

Im März haben wir über die Einführung neuer Unterrichtsmethoden am Gymnasium Oettingen berichtet:

>>> http://wp.me/p19Ll3-rk.

Jetzt kommen die Schulleiter nach München: „Was passiert, wenn eine Schule zur Lernlandschaft wird? Das Oettinger Albrecht-Ernst-Gymnasium hat damit begonnen. Um ein Forum gruppieren sich Räume, die von allen Seiten gut einsehbar sind. Türen gibt es nicht. „Man kann das Wissen nicht in die Köpfe der Kinder füllen“, sagt Günther Schmalisch. Echtes Wissen werde durch Eigenaktivität erworben. Eine faszinierende Geschichte, mit der man auch anderswo sofort anfangen könnte.“ (Quelle Kammerspiele)

Info und Karten:
>>> http://www.muenchner-kammerspiele.de/spielplan/thetaer-traeumt-schule-aufrichten-nicht-nur-unterrichten/

NEU: Flexibilisierungsjahr in der Mittelstufe

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Im Infobrief des Elternbeirats zu Beginn den Schuljahrs hatten wir über die Renovierungsarbeiten am G8, u.a. die geplante Einführung eines Flexibilisierungsjahres in der Mittelstufe, berichtet.
>>> https://ebmpg.files.wordpress.com/2011/04/infobrief-2012-3.pdf

Angedacht sind zwei Modelle: entweder wird ein Schuljahr mit reduzierter Stundenzahl wiederholt oder vorausblickend ein Schuljahr auf zwei Jahre verteilt (d.h. die achte oder neunte Klasse wird auf zwei Jahre verteilt). Dadurch soll die Belastung in der Mittelstufe vermindert werden und Zeit für den gezielten Ausgleich von Leistungsschwächen gewonnen werden.

Der Lehrerverband bpv begrüßt zwar das Flexibilisierungsjahr, hat aber auch einige erstzunehmende Vorbehalte und macht darauf aufmerksam, dass der Erfolg von der konkreten Umsetzung an den Schulen abhängen wird und dass hierbei noch viele Fragen ungeklärt sind. Wie bei so vielen „Reformen“ werden bunte Broschüren gedruckt, die Umsetzung aber an die ohnehin überlasteten Schulen delegiert. Unklar ist auch, ob Schüler ihre Klassengemeinschaft für ein Flexibilisierungsjahr verlassen werden. Machen Sie sich selbst ein Bild!

Broschüre des Kultusministeriums:
>>> http://www.km.bayern.de/epaper/individuelle-Lernzeit/index.html

Die SZ hat in einem Artikel über die unterschiedlichen Modelle an den Versuchsschulen berichtet und stellt auch die Position des Lehrerverbands bpv vor.
>>> http://www.sueddeutsche.de/bayern/2.220/gymnasium-in-bayern-lernen-mit-fruehwarnsystem-1.1620567

Bericht des BR über das Gymnasium Oettingen – und das Kultusministerium findet´s auch gut!

Angesichts des rasanten Wandels in praktisch allen Berufen, der Anforderung sich schnell in neue Wissensgebiete und fremde Sprachen einzuarbeiten und der Allgegenwart von elektronischen Medien fragen sich viele Eltern und Lehrer, wie die Schule aussehen könnte. Einen interessanten Ansatz zeigt das Gymnasium in Oettingen. Neben der erforderlichen Wissensvermittlung liegen die Schwerpunkte in den Bereichen:

  • Übernahme von Verantwortung
  • Einfühlungsvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Engagement und Neugier

Kein wilder, esoterischer Schulversuch also, sondern die erfolgreiche Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in einem „normalen“ Gymnasium in Bayern.

>>> Brief des Kultusministeriums  (Quelle: >>> www.guteschule.eu)

LEV-Umfrage – bitte teilnehmen

Die Landes-Eltern-Vereinigung Bayern (LEV), d.h. die Interessenvertretung der bayrischen Gymnasialeltern führt wieder eine Umfrage durch. Die Ergebnisse der Umfrage gehen in die Diskussionen der LEV mit der bayrischen Schulpolitik ein und helfen hoffentlich die Schulsituation für Schüler, Lehrer und Eltern zu verbessern.

Link zur Umfrage:

>>> Beendet

Die Ergebnisse der letzten Umfrage 2010 haben wir zum Nachlesen für Sie in unseren Blog gestellt:

>>>https://ebmpg.com/lev/lev-umfrage-2010/

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Lernlust statt Schulfrust – Veranstaltung in München

Logo Lernlust

Die bundesweite Roadshow  „Lernlust statt Schulfrust“ kommt am Donnerstag, den 24. Januar 2013 nach München. Die Veranstaltung findet um 19:30 im Audimax der LMU (Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1) statt.

 

Presseinfo:
Bildungsexperten unterwegs: Die bundesweite Roadshow vom 19.-28. Januar

Ein einzigartiges Experiment wagen zu Beginn diesen Jahres Schülerinnen und Schüler der Ev. Schule Berlin-Zentrum. Gemeinsam mit ihrer Schulleiterin Margret Rasfeld und dem Göttinger Hirnforscher Professor Gerald Hüther reisen sie zehn Tage lang durch die Republik, um über Bildung zu sprechen. Darüber, was sie begeistert. Und wie spannend Unterricht heute organisiert sein kann. „Mir macht Schule richtig Spaß“, sagt Paul, 13. „Davon wollen wir erzählen.“

Die Mädchen und Jungen sind mit einem Schulbus unterwegs und werden auf elf Abendveranstaltungen mit Gerald Hüther und Margret Rasfeld diskutieren. Die beiden unterstützen die neue Engagement-Plattform „bildungsstifter.de“, über die sich ab Januar jeder Bürger unmittelbar für die schnelle bundesweite Verbreitung besonders wirksamer Bildungsprojekte einsetzen kann. Darüber hinaus haben sie im Sommer 2012 gemeinsam mit weiteren Bildungsexperten die Initiative „Schule im Aufbruch“ gegründet, die sofort von über 250 Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben mitgetragen wurde. Hier werden die Akteure an Schulen ermutigt und unterstützt, Veränderungen hin zu einer wertschätzenden Lernkultur selbst in die Hand zu nehmen. „Wir möchten die Leute zum Nach-denken anregen, wie die Potentiale von jungen Leuten heute entdeckt und gefördert werden können“, sagt Gerald Hüther. „Wenn Menschen sich gemeinsam auf den Weg machen, können sie das heutige Schulsystem verwandeln. Und aus Schulen Werkstätten machen, in dem jeder Lust bekommt, die Welt jeden Tag neu zu entdecken.“

Schulleiterin Margret Rasfeld, die an ihrer Schule die Fächer „Herausforderung“ und „Verantwortung“ eingeführt hat, verbindet mit der Roadshow den Wunsch, „dass wir uns im Miteinander und nicht im Gegeneinander üben. Lernen funktioniert nur, wenn wir Schüler ermutigen und inspirieren. Und sie spüren lassen, dass sie aus sich heraus selbst wirksam sein können.“

Die Schülerinnen und Schüler sind mit Genehmigung ihrer Eltern im Rahmen eines Praktikums unter-wegs. Veranstalter der Roadshow sind „bildungsstifter“ und „Schule im Aufbruch“. Die Moderation übernimmt stern-Reporter Uli Hauser.

Weitere Links:

>>> Roadshow: http://www.roadshow-lernlust.de/

>>> Schule im Aufbruch: http://www.schule-im-aufbruch.de/

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Mensa: Artikel in der SZ

Die Stadt München plant, die Bewirtschaftung der Mensen neu zu organisieren. Es werden auch hervoragende Projekte am Luisengymnasium und zwei Ganztagesschulen vorgestellt.

>>>SZ-Bericht vom 13./14.10.2012

Abitur 2012: Vergleich der Ergebnisse

Nach verschiedenen Presseberichten gab es Gerüchte über das Abschneiden „unserer“ AbiturientInnen. Der Elternbeirat hat deshalb bei der Schulleitung nachgefragt und in der folgenden Tabelle die Werte mit den Angaben aus einem SZ-Artikel verglichen:

  Bayern MPG Feodor-Lynen Moosach Fürstenried Nymphenburg Kurt-Huber
Notendurchschnitt 2,33 2,43 2,28 2,47 2,41 2,28 2,24
Durchfaller 3,7% 4,4% 0,0% 3,5% 8,0% 4,6% 2,3%
Einser-Abi  32% 21% 30% 15% 24% 29% 39%
              (Schulleitung, SZ)

Der Notendurchschnitt am MPG liegt etwas unter dem bayrischen Durchschnitt, die Durchfallerquote etwas darüber. Die Gymnasien im Moosach und Fürstenried liegen ähnlich wie das MPG, das Feodor-Lynen-Gymnasium und das Kurt-Huber-Gymnasium haben deutlich besser abgeschnitten.
Bayernweit zeigt sich eine stärkere Spreizung, d.h. die guten und die schlechten Ergebnisse driften auseinander. Insbesondere die Fächer Deutsch und Mathe machten vielen Schülern zu schaffen, bzw. zwangen sie in die mündliche Nachprüfung. Hier wirkt sich die Ausdünnung in beiden Fächern in der Mittelstufe und die deshalb fehlende Übung aus, verstärkt durch die zahlreichen Stundenausfälle. Der Elternbeirat wird letzteren Punkt auch im kommenden Jahr schulintern und als politische Forderung weiter verfolgen.

Demonstration „Bildung 21“

 

Sparen wir uns dumm und dämlich?

 

Die Initiative „Bildung 21“ ruft zu einer Demonstration am 16.6.2012 um 12:00 am Karlsplatz/Stachus auf. Sie fordert mehr Lehrer und kleinere Klassen. Statt statistischer Kosmetik zu Lasten der Schüler und Lehrer, sollen weniger Stunden ausfallen bzw. wirkliche Vertretungsstunden gehalten werden.

Unterstützen Sie diese wichtige Forderung. Werden Sie aktiv und kommen mit uns zur Demonstration!

Weitere Informationen:

>>> Flyer „Bildung 21“ 

>>> www.bildung21.info

Tempo 30 in der Offenbachstraße – Bericht des BR und Anträge der Elternbeiräte

Erst letzte Woche wurde auf der Pasinger Bürgerversammlung angekündigt, dass in der Offenbach- und Meyerbeerstraße in Zukunft Tempo 30 gilt. Der große Einsatz der IGOM (Interessengemeinschaft Offenbach-, Meyerbeerstraße) hat endlich Erfolg. Die Strecke ist der Schulweg für täglich ca. 600 Schüler zu den Pasinger Gymnasien, auch für unsere Kinder verbessert sich die Sicherheit. Der BR berichtete:

Die Situation an den Arcaden ist immer noch schlecht, wir kämpfen weiter. Auf der Bürgerversammlung habe ich drei gemeinsame Anträge der Pasinger Gymnasien eingebracht, alle wurden von den Pasingern angenommen (>>>Antrag Schulweg Bürgerversammlung Pasing 2012)

 Beteiligen Sie sich, melden Sie sich bei den zuständigen Behörden und dem Bezirksausschuss. E-Mailadressen und Telefonnummern unter: https://ebmpg.wordpress.com/schulwegsicherheit/

Helmut Costa

Physik- und Chemiesammlung

Kein Geld für Bildung ...

Über den teilweise unzureichenden Zustand der Physik- und Chemiesammlungen am MPG haben wir wiederholt berichtet, (>>> Antwort Schweppe). Vor den letzten Sommerferien haben wir eine erfolgreiche Unterschriftensammlung dazu organisiert.

Die notwendigsten und sicherheitsrelevanten Reparaturen wurden in der Zwischenzeit durchgeführt. Für die grundlegende Erneuerung fand ein Treffen von Schulleitungen und Stadtschulrat statt. Dabei wurde festgestellt, dass praktisch alle Münchner Schulen ähnliche Probleme haben und ein Investitionsvolumen von 13-15 Millionen Euro erforderlich ist. Oh, Wunder. 

Jetzt wird ein „Innovationsprojekt“ gestartet, um die notwendigen Gelder zu erhalten. Dazu erarbeiten einzelne Lehrer innovative Projekte, die dann die Grundlage für weitere Entscheidungen sind.

Vollkommen verstanden haben wir den Plan nicht, insbesondere, was an einer gut eingerichteten naturwissenschaftlichen Sammlung innovativ ist, aber wir hoffen, dass unsere Kinder die Renovierung noch erleben werden.

Helmut Costa

Zwei Initiativen für mehr Lehrer

Wir sind nicht allein!

Es haben sich zwei Initiativen für eine bessere Lehrerversorgung und Schulausstattung gebildet, die um Unterstützung bitten:

Initiative Gute Schule: www.guteschule.eu

Forum des Luitpold-Gymnasiums: www.luitpold-gymnasium.org/forum/

Helmut Costa

Stundenausfall-Presseberichte

Stundenausfälle sind auch am MPG ein leidiges Thema, in einzelnen Klassen fallen bis zu 14% der Stunden ersatzlos aus. Was viele Schüler jetzt freut, fehlt ihnen womöglich später. 

Das Kultusministerium hat die Schulen jetzt angewiesen, „freie“ Mittel stärker zur Bekämpfung der Stundenausfälle zu verwenden. Viele Schulen verwenden diese freien Mittel bisher zur Finanzierung eines Sozialpädagogen/in, die sich um Verhaltensauffälligkeiten, soziale Probleme, aber auch um Themen wie Mobbing kümmern. Viele Elternbeiräte anderer Münchner Gymnasien befürchten jetzt, dass diese Stellen gestrichen werden, in der Presse waren mehrere Berichte hierzu zu lesen. 

Herr Ebert, unser stellvertretender Direktor hat uns mitgeteilt, dass diese Gelder am MPG schon bisher voll für Aushilfen verwendet wurden. Die Einstellung eines Sozialpädagogen war angedacht, wurde aber nicht realisiert.

Helmut Costa

Vortrag zur Ausstellung „Rechtsextremismus“

Besichtigung der Ausstellung nach dem Vortrag

Am 02.02.2012 fand in der Mensa des MPG als Abschluss der dreiwöchigen Ausstellung „Rechtsextremismus in Bayern“ eine Info-Veranstaltung für interessierte Eltern und Lehrer statt.

Herr Dr. Götz Braun, von der Friedrich-Ebert-Stiftung, gab einen Überblick über die rechtsextreme Szene in Bayern, deren strategische Ansätze und Aktivitäten.

Wichtigstes Anliegen war ihm vor allem, dass unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft keine Freiräume für rechtsextremes Gedankengut öffnet (Stichwort: Politikverdrossenheit) und aktiv gegen rechte Umtriebe vorgeht (Stichwort: Wehrhafte  Demokratie).

Eine Übersicht über die Ausstellung sowie eine Kurzbeschreibung dazu und wichtige Links, die weiterführende Informationen und Hilfestellungen bieten können, finden Sie >>> hier.

Der Elternbeirat dankt nochmals allen engagierten Lehrkräften, die an den Veranstaltungen mitgewirkt haben, an der Spitze Frau Regula Winkler sowie der Schulleitung für die Unterstützung.

Für den Elternbeirat
Manfred Müller

Einladung zum Elternvortrag

Seit dem 16.2 wird die Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern: Demokratie stärken – Rechtsradikalismus bekämpfen“ am MPG gezeigt. Für die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen hat dazu bereits ein Vortrag stattgefunden.

Auf Anregung des Elternbeirates findet hierzu am Donnerstag, den 02.02.2012, um 19.00 Uhr in der Mensa ein Elternvortrag statt. Schulleitung und Elternbeirat laden Sie alle herzlich ein.

Kommen Sie und informieren Sie sich über dieses so aktuelle Thema!

>>> Einladung_Vortrag_Rechtsradikalismus_02-02-2012

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Demokratie stärken – Rechtsradikalismus bekämpfen

Wie  berichtet, wird ab 16.2. die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsradikalismus bekämpfen“ am MPG gezeigt. Weitere Informationen zu den Zielen und Inhalten finden Sie hier:

>>> Ausstellung Rechtsradikalismus

Nochmals ganz herzlichen Dank vom Elternbeirat an Frau Winkler und alle anderen, die sich für dieses wichtige Projekt engagiert haben!

Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ am MPG

Auf Initiative von Frau Winkler (Lehrerin für Deutsch und ev. Religion) kommt die Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ an das MPG. Organisator der Ausstellung ist die Friedrich-Ebert-Stiftung, sie wird vom 16.1. bis zum 3.2.2012 am MPG gezeigt.

Geeignet ist das Projekt in erster Linie für Schüler ab der achten Klasse, einzelne Lehrer werden das Thema auch in den Unterricht integrieren, eventuell wird auch der Film „Die Welle“ in einem Kino aufgeführt und von den Schülern besucht. Für die Schüler der 10. Klassen ist auch ein Vortrag zum Thema geplant.

Der Elternbeirat dankt Frau Winkler und der Schulleitung ganz herzlich für diese Initiative zu diesem wieder besonders aktuellen Thema. Auch Sie liebe Eltern, sind ganz herzlich zum Besuch der Ausstellung eingeladen!

Schule mal anders

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Wer mal die Niederungen von Mathenoten, Vokabeln und Unterrichtsausfall verlassen möchte, soll am 18., 19. und 20. November 2011 in die Kammerspiele gehen.

Praktiker wie der Schulleiter Wolfgang Vogelsänger von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen (Deutscher Schulpreis 2011), Lernforscher und Architekten geben Anregungen wie die Schule und das Lernen weiter entwickelt werden können:

>>> Flyer Theater träumt Schule

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Kongress zur Ganztagesschule

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Der neue Münchner Stadtschulrat möchte die Ganztagesschule voranbringen. In München fand zu díesem Thema ein Kongress statt. 

>>> Bericht: Ganztageskongress 1111011

Interessantes Thema, aber zuerst sollte unsere Schule für den „normalen“ Betrieb vernünftig ausgestattet werden. Toiletten, der weiße Pavillion und der Zustand der Chemie- und Physiksammlung bieten sich an, da mal anzufangen…

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Brief an den Stadtschulrat wegen der Modernisierung der Fachräume Physik/Chemie

Am Max-Planck-Gymnasium können viele grundlegende Versuche in Physik und Chemie wegen des Alters und Zustands der Versuchseinrichtungen nicht mehr durchgeführt werden. Das Baureferat der Stadt München stellte schwerwiegende Sicherheitsmängel fest, insbesondere bei der Handhabung von Chemikalien und bei den sicherheitstechnischen Anlagen. 

Der Elternbeirat hat deshalb im Juli 2011 einen Brief an den Stadtschulrat Rainer Schweppe mit der Forderung nach Sanierungsmaßnahmen geschickt.

>>>Brief an Stadtschulrat Schweppe